Berufseinstieg bei Bertelsmann

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Dr. Nico Rose von Bertelsmann

KREATIVE Chancen bei Bertelsmann

Gegen den Strom: Während alle derzeit nur nach Informatikern, Ingenieuren oder Wirtschaftswissenschaftlern suchen, geht Nico Rose von Bertelsmann auch gezielt auf Geisteswissenschaftler zu. Sein „Creative Management Program“ ist ein 20-monatiges Traineeprogramm, das sich ausschließlich an Masterabsolventen der Geistes- und Sozialwissenschaften richtet. Im Moment ist er in den Vorbereitungen für die 10. Ausgabe des „Talent meets Bertelsmann“-Events, der im Juli in Berlin stattfindet und für alle Fachbereiche offen steht.

„Mit wem haben wir es eigentlich auf Recruitingseite zu tun?“ ist eine der häufigsten Fragen, die wir von Lesern gestellt bekommen. Diesen Arbeitsauftrag setzten wir um und trafen Dr. Nico Rose: Wie „tickt“ der Diplom-Psychologe, der an der EBS Business School in Wiesbaden in BWL promoviert hat? Wir gaben ihm Stichworte und baten um Vervollständigung.

„Create your own Career“

An der HR-Arbeit begeistert mich vor allem dieser besondere Moment, wenn ein Mensch sagt: ,Ja, ich möchte für euch arbeiten!’

Beruflich besonders geprägt hat mich, dass ich nie als klassischer HRler, beispielsweise Personalreferent, gearbeitet habe. Meine Brille auf das Thema ist eher die eines Customer Relationship Managers.

Bei Bertelsmann bin ich, weil ich selbst auch erstmal ,Fan’ bin. Ich finde es cool, ,was mit Medien’ zu machen.

Der Stellenwert der Employer Brand im Verhältnis zur Corporate Brand ist stark abhängig von der Natur der Corporate Brand. Bei dominanten Endkonsumenten-Marken überschatten diese die Em­ployer Brand sehr stark. Bertelsmann steht als Dachmarke etwas weiter im Hintergrund, das lässt mehr Raum für die Ausgestaltung der Employer Brand – und macht in der Folge auch meinen Job spannender.

Imponiert hat mir die Arbeit von Haufeumantis, Synaxon und den vielen weiteren Unternehmen, die sich trauen, traditionelle Vorstellungen von Unternehmensführung über Bord zu werfen und mit Modellen wie gewählter Führung und anderen Formen der Unternehmensdemokratie zu experimentieren.

Um diese Persönlichkeiten und Qualifikationen wird der Kampf der Arbeitgeber in den kommenden Jahren am stärksten zunehmen: Man muss bei solchen Prognosen aufpassen, weil bei Angebot und Nachfrage nach bestimmten Zielgruppen immer wieder klassische Schweinezyklen auftreten. Unabhängig von externen Recruiting-Bedarfen stünde es vielen Unternehmen gut zu Gesicht, wenn sie attraktivere Angebote für Mütter und ältere Arbeitnehmer schaffen würden.

Die besondere Herausforderung beim Recruiting in der Medienbranche ist die Tatsache, dass diese seit Anfang der 2000er allgemein an Attraktivität eingebüßt hat. Es gibt beispielsweise eine große Schnittmenge zwischen unseren Zielgruppen und Unternehmen wie Google, Facebook und ähnlichen Plattformen. Man muss auf Zack sein, um sich hier zu behaupten. Das gelingt uns aber noch recht gut.

Das Arbeitgeberversprechen von Bertelsmann lautet … Unsere Kampagne läuft seit 2008 unter dem Slogan ,Create Your Own Career’. Anfangs lag der Akzent auf ,Career’, wir haben Kollegen por­traitiert, die besonders schnell hierarchisch aufgestiegen sind. Seit 2014 gibt es eine neue Wort- und Bildsprache, die Be­­­tonung liegt nun stärker auf ,Your Own’.

Es geht um Spielräume und die Übereinstimmung mit dem eigenen Lebensmodell. Berufsanfänger erhalten bei uns sehr früh Verantwortung, das ist nach wie vor so. Gleich­zeitig bieten wir dank der Vielfalt unserer Ge­schäfts­modelle eine außerordentliche Fülle an verschiedenen Karriere­pfaden. Man kann bei uns sein ganzes Berufsleben verbringen und, wenn man möchte, alle paar Jahre in eine völlig neue Welt eintauchen. Das findet man anderswo nicht in der Form.


TALENT MEETS BERTELSMANN

Wann & Wo: 3. bis 5. Juli 2017, Berlin

Bewerbungsschluss: 21.05.2017

Wer vor allem: Absolventen als Entrepreneure, Digitalexperten, Medienmacher

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