Wichtige E-Commerce Trends für 2017

E-Commerce Trends, trends e-commerce, onlinehandel trends, chatbots, chatbots e-commerce, social selling, same day delivery, brandwatch social listening, starbucks treueprogramm, e-commerce-trend, mobiles bezahlen, KI onlinehandel

Für E-Commerce-Unternehmen ändert sich derzeit einiges – dass sich Versand und Post-Lieferungen digitalisieren, ist einer der großen wichtigen Trends.

Zukunftsmusik im Online-Handel

Die E-Commerce-Landschaft verändert sich ständig mit verbesserter Auffindbarkeit, Technologien, Logistik und interessanten neuen Dingen, die Konsumenten kaufen können. Die Spezialis­ten von Brandwatch Social Listening haben sich mit den kommenden E-Commerce Trends beschäftigt – hier sind ihre Vorhersagen für 2017.

Chatbots – Facebook, WhatsApp, Twitter und Google Allo stellten alle integrierte Bots vor. Der Zweck:  Einkaufen, Buchen und den Kundenservice vereinfachen. Der erste unserer E-Commerce Trends befasst sich damit, dass Konsumenten sich daran gewöhnen, mit Ma­schinen zu sprechen. Facebook verfügt bereits über 11.000 Chatbots, allerdings gibt es bisher noch keine Daten über deren Nutzung. Eines der ersten Unternehmen, die Chatbots einsetzen, ist der Modehändler Spring. Spring hat einen Live-Messaging- und persönlichen Einkaufsservice mit dem Namen Spring-Bot entwickelt.

„Kunden halten sich nicht mehr auf einer Vielzahl von Apps auf, aber Facebook Messenger kann ein hohes Maß an En­gagement aufweisen“, sagt Spring-Gründer Alan Tisch. „Also bauten wir ein Erlebnis, das auf diese Plattform angepasst ist.“ Tisch bezeichnet das als interaktiven E-Commerce.

Künstliche Intelligenz – Künstliche Intelligenz erreicht nun ein Level, welches den Alltag von vielen Menschen erleichtert. Der Aufstieg von digitalen Assistenten, wie zum Beispiel Amazons Alexa (auf dem Echo), Apples Siri, Microsofts Cortana und Googles Assistent (untergebracht in Google Home) machten Konsumenten vertraut damit, mit Maschinen zu kommunizieren.

Das wird den E-Commerce-Bereich beeinflussen. Denn in der Anfangsphase des Forschungsprozesses steht das Sprechen mit einem persönlichen Assistenten. Verschiedene Assistenten werden auf verschiedene Art und Weise reagieren: Echo ist auf Amazon Produktseiten und  -bewertungen zugeschnitten, während Google Home die Top-Ergebnisse der Suchseite anzeigt. E-Commerce-Marken müssen ein Auge da­rauf haben, wie diese Entwicklungen die Customer Journey verändern. Sie müssen die Technologien rechtzeitig adaptieren, bevor sich Nutzer abwenden.

2017 gab es erstmals mehr mobilen als Desktop-Traffic

Mobile. Mobile. Mobile. Es langweilt vielleicht schon etwas, ständig über Mobile in den Artikeln zu E-Commerce Trends zu lesen. Diese Wiederholung bedeutet aber nicht, dass es kein berechtigter Trend ist. Dieser „Und täglich grüßt das Murmeltier“-Eindruck beim Thema Mobile resultiert aus dem Vormarsch von Mobile. Dieses Jahr hat der mobile Traffic den Desktop-Traffic im Web überholt. Google arbeitet außerdem an einem neuen mobile-bevorzugten Web-Index. Diese Än­­derungen zeigen, dass es wichtiger denn je ist, die mobile Erfahrung so gut wie möglich zu gestalten. Das bedeutet vor allem, die mobile Erfahrung zu priorisieren anstatt Webseiten nur für mobile Endgeräte zu optimieren.

Mobile Bezahlmöglichkeiten und Treue-Apps – Mobile Bezahlmöglichkeiten werden immer beliebter, da sich Nutzer zunehmend an die Möglichkeiten des kontaktlosen Bezahlens gewöhnen. Starbucks zählt zu den Wegbereitern der mobilen Bezah­lung und gehörte zu den ersten Unternehmen, die es testeten. Heute ist deren mobile App (im Moment nur in den USA verfügbar) ein uneingeschränkter Erfolg.

Starbucks hat das Bezahlsystem moderni­­siert und ein Treue-Programm hinzugefügt – etwas, wonach sich Konsumenten aus anderen Ländern sehnten. ­­22 Prozent der Starbucks-Kunden zahlen nun über die App, was den Umsatz um zwölf Prozent erhöhte. Der Vorteil für Starbucks ist, dass sie mit der App wertvolle Informationen zum Kun­denverhalten sammeln können. Mit diesen können sie ihren Service weiter verbessern. Richtig durchgeführt gehen Menschen eine Beziehung mit einer Marke ein – aber nur solange es für beide Seiten Vorteile mit sich bringt.

Personalisierung und Kundenanpassung – Mit der Fülle an verfügbaren Daten können Inhalte, Ads und Produkte zunehmend an die richtigen Personen zur richtigen Zeit über das Web und die sozia­l­en Netzwerke gerichtet werden. Die wachsende Kundenanpassung ist ein wei­terer E-Commerce Trend für 2017.

Ein Teil des Erfolges der Starbucks-App sind die Daten, die gesammelt werden. Mit diesen Daten können personalisierte Angebote der Produkte erstellt werden, die der Kunde bereits regelmäßig kauft. Im Zeitalter der Kunden ist Kaufer­fahrung, einschließlich Personalisierung, unverzichtbar, um sich von der Konkurrenz abzuheben – und um die Absprungrate von Karteninhabern zu verringern.

E-Commerce Trends, trends e-commerce, onlinehandel trends, chatbots, chatbots e-commerce, social selling, same day delivery, brandwatch social listening, starbucks treueprogramm, e-commerce-trend, mobiles bezahlen, KI onlinehandel

Same Day Delivery: Möglicherweise werden unsere Pakete bald von einer Drohne geliefert.

Zunahme von Same Day Delivery – Die Lieferung per Drohne mag immer noch ein entfernter Traum sein, aber im nä­chs­ten Jahr wird es mehr lokale Ab­nahmestellen und Same Day Delivery-Services geben. Ein Report von Forres­ter gibt an, dass 29 Prozent der Konsumenten bereit sind, für Same Day Delivery mehr zu bezahlen. Die Möglichkeiten an Lieferoptionen werden zunehmen, wenn es darum geht, im E-Commerce ein Unterscheidungsmerkmal inne zu ha­ben. Vor allem nachdem Amazon Prime den Trend ankurbelte. UberRush und Postmates sind zwei Unternehmen, die sich diesem E-Commerce Trend zuwenden. Lieferungen und Rückgaben waren im­mer einer der Schmerzpunkte bei der Online-Einkaufserfahrung; es werden aber Schritte unternommen, um die Rück­­lieferung schnell und einfach zu er­mö­glichen.

Social Selling – Ein anderes Konzept, das in vielen Artikeln zu E-Commerce Trends genannt wurde, aber bisher nie wir­klich ein Momentum erreichte. Warum? So­ziale Netzwerke haben ein eigennütziges Interesse daran und auch für Marken wäre es eine gute Sache. Facebook CFO Dave Wehner skizzierte vor kurzem, dass der Ad Load (das relative Werbevolumen versus Inhalte auf ei­ner Seite) in der nahen Zukunft weniger effektiv sein wird. „Wir erwarten weiterhin, dass Ad Load ein geringerer Faktor für das Ertragswachstum ab der zweiten Häl­fte von 2017 spielen wird.“

Facebook muss seine Einnahmequellen va­ri­ieren, wenn es seine Stakeholder bei Lau­ne halten will. Mehrere Netzwerke ha­­ben mehr Verkaufsoptionen ausgerollt. Marken können Umsatzsteigerungen und sogar Produkte verzeichnen, die dank Mundpropaganda viral gehen und eine hohe Reichweite erzielen.

Share.