So werden zukünftige High Potentials zur guten Führungskräften

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Zukünftige High Potentials können Schritt für Schritt ihre Fähigkeiten trainieren.

Weitere Tipps für High Potentials

Die Experten Frau Claudia Peus und Annika Farin geben weitere Tipps an zukünftige High Potentials, damit diese eine gute Führungskraft werden. Besonders wichtig ist es, seine Mitarbeiter führen, motivieren und begeistern zu können. Sich auf Neues einlassen, ist eine weiter Fähigkeit, die die High Potentials benötigen.

Vorbild Führungskraft

Wie führt, motiviert und begeistert man Menschen?
Heute sind Führungskräfte mehr denn je gefordert, eine ansprechende Zielrichtung – manche nennen es ,motivierende Vision’ – zu kommunizieren. Weiterhin müssen Führungskräfte die individuelle Weiterentwicklung ihrer Mitarbeitenden durch gezieltes Feedback und Lernchancen fördern. Wie ein Dirigent oder eine Dirigentin sollen sie so Sorge dafür tragen, dass jede und jeder sein Potenzial entfalten kann und nicht durch einen ,command-and-control’ Führungsstil demotiviert wird.

Gerade die vielbeschriebene Generation Y fordert dies von ihren Vorgesetzen. Schließlich müssen Führungskräfte Vorbilder sein. Gerade in so stürmischen Zeiten wie den heutigen ist es wichtig, dass sie nicht nur kommunizieren, für welche Werte sie stehen, sondern diese auch vorleben – auch und gerade, wenn es schwierig wird.

zukünftige High Potentials, Vorbild Führungskraft, Claudia Peus high potentialProf. Dr. Claudia Peus ist seit 2011 Professorin für Forschungs- und Wissenschaftsmanagement. Ihre Forschung beschäftigt sich unter anderem mit den Themen Führungskräfteentwicklung und Personalmanagement.


Schärfung der Wahrnehmung

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Annika Farin ist Geschäftsführerin von Amrop Hamburg.

Entscheidend für eine Führungskraft ist die Fähigkeit, sich auf Neues, bisher nicht Bekanntes einzulassen und mit unvorhergesehenen Situationen fertig zu werden. Wie eignet man sich diese Fähigkeiten an?
Grundsätzlich bringen Menschen natürlich aufgrund Ihrer Persönlichkeitsstruktur eine sehr unterschiedliche Voraussetzung mit, flexibel auf Situationen einzugehen – sich individuell immer wieder neuen Voraussetzungen gegenüber anzupassen. Ich halte diese Fähigkeit für Führungskräfte für besonders wichtig. Man kann sich bereits im Studium von seinem Umfeld Feedback einholen, wie man in dieser Beziehung erlebt wird und sich Beispiele des eigenen Verhaltens erläutern lassen.

Ich bin fest davon überzeugt, dass eine frühzeitige Schärfung der Wahrnehmung sehr hilfreich ist. Und für Menschen, denen Flexibilität besonders schwerfällt: Üben Sie! Nutzen Sie einen ,Sparringspartner’, dem oder der Sie vertrauen und bitten Sie, Ihnen ab und an ,eine Aufgabe zu geben’, mit der Sie bewusst aus dem Konzept gebracht werden. Das kann das spontane ,Umplanen’ des täglichen Studienablaufs ebenso betreffen wie die abendliche Freizeitgestaltung.

Was Sie auch tun können: Nehmen Sie sich bewusst Zeiträume vor, in denen Sie nicht planen – das erlaubt quasi-automatisch flexibleres Handeln!

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