Green Audit+: Grüne Abschlussprüfung funktioniert

Ressourcenschonendes Handeln in der Wirtschaft wird angesichts des Klimawandels und eines zunehmenden Nachhaltigkeitsbewusstseins in der Öffentlichkeit immer wichtiger. Diese Entwicklung sollten Wirtschaftsprüfer:innen und geprüfte Unternehmen auch in der Abschlussprüfung berücksichtigen. Warum? Weil es viele Möglichkeiten gibt, das Thema nachhaltiger als bisher zu gestalten. Oder müssen wir unbedingt noch Millionen Papierblätter für die Wirtschaftsprüfung bedrucken? Und wie sieht es mit den vielen Mitarbeiter:innen-Reisen zwischen dem Sitz des Prüfers und den zu prüfenden Unternehmen aus? Ein Beitrag der Big4-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC Deutschland über „Audits for Future“.

Prüfungsgestaltung unter ökologischen Aspekten

Bei den „Audits for Future“ von PwC Deutschland geht es darum, was geprüft wird, aber auch, wie geprüft wird. Unsere Green-Audit+ Teams sind speziell für umweltfreundlichere Abschlussprüfungen geschult und echte „Überzeugungstäter“. Denn „grüne“ Prüfung soll nicht nur verlässlich sein, sondern auch Spaß machen – den Kunden und uns gleichermaßen. Unsere Mitarbeiter:innen dokumentieren ihren ökologischen Fußabdruck mit Hilfe eines speziellen Monitorings.

Bei Green Audits+ beachten wir unter anderem folgende Aspekte der Nachhaltigkeit:

  • Wir optimieren unser Reiseverhalten und vermeiden Flugreisen und Autofahrten, wo immer möglich, indem wir sinnvolle Arbeitsorte bestimmen und ökologisch günstige Verkehrsmittel wählen.
  • Wir verzichten sofern möglich auf Termine vor Ort. Falls ein Termin vor Ort zwingend notwendig ist und eine Übernachtung erfordert, übernachten wir möglichst in nachhaltig wirtschaftenden Hotels.
  • Wir reduzieren auf Papier gedruckte Datendokumentationen und Präsentationen massiv und setzen dafür beispielsweise auf digitale Dokumentationen, Präsentationen, Vollständigkeitserklärungen und Auftragsbestätigungsschreiben.
  • Wir vermeiden Müll durch Verzicht; beispielsweise auf Werbemittel und Wegwerf-Produkte, durch den Einsatz wiederverwendbarer Behälter sowie wiederverwendbarer Schreibmaterialien und trennen unvermeidlichen Müll sorgfältig.

Verantwortung gegenüber der Gesellschaft zeigen: Warum auch auf Mandantenseite das Thema immer größere Relevanz erhält

Mehr grüne Nachhaltigkeit in Abschlussprüfungen und anderen Berichterstattungen sind ein klares Statement dafür, dass Unternehmen es ernst meinen mit der Ressourcenschonung. Erst recht, wenn sie öffentlich belegen können, dass Green Audit+ ein elementarer Bestandteil eines ganzheitlichen Wertschaffungsverständnisses ist.

Dokumentieren lässt sich dieses Verantwortungsbewusstsein etwa in einem „grünen“ Abschlussbericht. „Eine solche Berichterstattung fordern immer mehr Stakeholder ein. Sie schätzen eine von Nachhaltigkeit geprägte, nichtfinanzielle Berichterstattung“, sagt Prof. Dr. Rüdiger Loitz, Assurance Technology & Innovation PwC Germany und „Kopf“ des Green Audit+ Teams bei PwC. Dargestellt wird diese Berichterstattung durch PwC-Expert:innen, die Green Audit+ Kompetenz haben und diese auch leben. Sie achten auf eine umweltfreundliche Vorgehensweise während des gesamten Berichtsprozesses.

Unsere neue Arbeitswelt

Die Welt befindet sich im Wandel. Während innovative Technologien unsere Arbeit an Jahres- und Abschlussprüfungen noch effizienter machen, verschiebt sich unser Aufgabenspektrum. Wir begleiten unserer Mandanten in der digitalen Transformation.

Die zunehmend komplexe Geschäftsmodelle und Systeme sind auch auf Mandantenseite Bestandteil des aktuellen Alltags. Immer anspruchsvollere Prüfungstechnologien setzen ein tiefgehendes digitales Verständnis heraus. Über unser Programm Digital Upskilling folgen wir unserem Motto „Be ready for the future!“ und machen dich fit für die Herausforderungen der Zukunft.

Unsere Tätigkeit verändert sich und geht weit über ein grundlegendes Zahlenverständnis hinaus. Unterstütze uns bei der Digitalisierung im Audit oder bei der Entwicklung innovativer Lösungen in Sachen KI oder Robotics. Hilf uns dabei, die Herausforderungen von heute anzugehen, um einen nachhaltigen Beitrag zu leisten.


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Der Wandel bringt zudem einen kulturellen Shift unseres Mindsets mit sich. Der Mensch wird zum Mittelpunkt, es geht um Potenzialentfaltung, die Förderung individueller Entwicklungen und Laufbahnen und die Flexibilität in der Organisation unseres Arbeitsalltages. Und auch in der Art unserer Zusammenarbeit spielt Vertrauen eine grundlegende Rolle.

Wir schaffen eine positive Arbeitsatmosphäre, in der individuelle Bedürfnisse und gegenseitige Rücksichtnahme im Vordergrund stehen. So kannst du beispielsweise selbst entscheiden, wie du dich in deiner Arbeit organisierst – zeitlich, räumlich und inhaltlich.

Bei PwC Deutschland zählt Teamplay – auch im Sustainability-Traineeprogramm

Warum eine Karriere in der Wirtschaftsprüfung?

Die Arbeit in der Wirtschaftsprüfung ist eine große Aufgabe. Und sie hält viele Chancen bereit. Du hast die Möglichkeit in die verschiedensten Branchen zu schauen und Einblick in ein unglaublich breites Themenspektrum zu erhalten. Du hast eine verantwortungsvolle Aufgabe, in der du der oder die direkte Ansprechpartner:in der Führungsspitze unserer Mandanten bist.

Eine Aufgabe in der du Dinge bewegen kannst. Dabei geht es um den Austausch auf Augenhöhe, es geht darum ein verlässlicher Partner zu sein und vor allem darum für Vertrauen zu sorgen. Vertrauen in unsere Wirtschaft. Gerade in Zeiten der Unsicherheit ist dies von grundsätzlich wichtiger Bedeutung, um Halt zu finden.

Das ist sicherlich keine leichte Aufgabe, aber sie ist unsere Motivation, mit unserer Arbeit einen nachhaltigen Beitrag zu leisten. Gemeinsam mit dir möchten wir darauf aufbauen und zukunftsfähige Lösungen mit Mehrwert finden. Werde Teil unseres Prüfungsteams bei PwC Deutschland.

Starte deine Karriere zum Thema „Nachhaltigkeit”: Kennst du schon unsere „Sustainability“-Traineeprogramme?

Neben dem Thema „Green Audit“ gewinnt das Thema Nachhaltigkeit auch in der Arbeit für unsere Mandanten immer größere Relevanz. Nach den neuen Regeln der EU-Kommission zur Anpassung der CSR-Richtlinien, soll die Berichterstattung zukünftig für mehr Transparenz über nachhaltige Aspekte sorgen. Mit der Integration von nichtfinanziellen Informationen sieht der Plan eine eindeutige Verantwortlichkeit für die Erstellung, Überwachung und Prüfung der Nachhaltigkeitsberichterstattung vor.

Um die Verlässlichkeit der Sustainability-Berichterstattung zu erhöhen, sollen die Nachhaltigkeitsberichte einer externen Prüfungspflicht unterliegen. Sowohl in der Erstellung, als auch der Prüfung von Nachhaltigkeitsinformationen kommen an dieser Stelle für viele Unternehmen umfangreiche neue Aufgaben zu.

Darüber hinaus soll der Finanzsektor die Transformation der gesamten Wirtschaft in Richtung Nachhaltigkeit unterstützen. Der EU-Aktionsplan sieht in naher Zukunft auch verbindliche Regelungen zum Klimaschutz im Finanzsektor vor. Es geht darum rechtzeitig die Chancen einer nachhaltigen Entwicklung zu nutzen und Umweltrisiken zu meiden. Damit haben Unternehmen im Finanzsektor neben der eigenen Nachhaltigkeitsberichtserstattung weiterreichende Regularien umzusetzen, die ein Umdenken, bzw. die Entwicklung einer nachhaltigen Unternehmensstrategie erfordern.

Die konkreten Nachhaltigkeitsziele, die für den Finanzsektor formuliert wurden, sollen Kapitalflüsse zukünftig stärker auf nachhaltige Investments ausrichten, Umweltrisiken umfassender berücksichtigen und die Transparenz von Finanzprodukten fördern. Diese neuen Regularien begreifen wir als Chance, um unsere Arbeit kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu verbessern und damit einen sinnvollen Beitrag zu leisten, um unsere Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken.


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