Engineering for a Better World

Megatrends wie die wachsende Weltbevölkerung, Urbanisierung und die Ressourcenknappheit verlangen von Technologieentwicklern wie GEA eine hohe Innovationskraft – ein ideales Wirkungsfeld für Nachwuchskräfte, die über den Tellerrand schauen wollen. 

Um das alltägliche Leben zu verbessern und den genannten Herausforderungen Herr zu werden, hat GEA ein wirklich beeindruckendes Produkt-Portfolio entwickelt. Wem das Unternehmen bisher nichts sagt – das ging Markus Nitsche nach seinem Abschluss als Maschinenbauingenieur genauso: „Erst als ich nach einem Graduate Programm gesucht ha­be, bin ich auf GEA aufmerksam geworden. Ich hatte vorher noch nichts von diesem Unternehmen gehört, weil man als Konsument einfach keinen direkten Kontakt zu den Produkten hat.“ Zu diesem Portfolio gehören Prozesstechnik und Komponenten für anspruchsvolle Produktionsprozesse: Von Abfüllungs- und Verpackungssystemen über Homogenisierungsanlagen, Melksystemen bis hin zu Zentrifugen findet sich alles, was die Arbeit der Nahrungsmitteltechnologie deutlich erleichtert.

Markus Nitsche

Gegründet 1881, ist GEA heute ein global aufgestelltes Unternehmen mit Stand­­-orten in 56 Ländern und zirka 18.000 Mitarbeitern. Wie eine kleine Nummer im großen Konzern fühlte Markus Nitsche sich bei seinem Einstieg 2015 trotzdem nicht: „Die ersten Monate des insgesamt zweijährigen Programms waren präzise durchgeplant und beinhalteten Trainings und Treffen mit meinem persönlichen Mentor. Trotzdem habe ich immer das Gefühl gehabt, genug Freiraum zu haben, das Steuer selbst in die Hand zu nehmen. Man kann sich zurücklehnen und alles aufsaugen, was einem angeboten wird, oder man kann die Initiative ergreifen, offen für die Möglichkeiten sein, die einem geboten werden und sie mit beiden Händen greifen.“


Hier geht’s zur Karrierewebsite von GEA!


Hier müssen Absolventen also keine Ellenbogen ausfahren, um sich in einer großen Kollegenmenge durchzusetzen. Innerhalb von 24 Monaten lernen die Programmteilnehmer das Unternehmen aus mehreren Blickwinkeln kennen, denn je nach Eignung und Wunsch durchlaufen die Berufseinsteiger zu sechs Praxis­einsätze in verschiedenen Unternehmensbereichen und -standorten. Den Kontakt zu anderen Teilnehmern verlieren sie aber trotzdem nicht, denn zum aktiven Netzwerken führen sie ein Teamprojekt durch und erarbeiten gemeinsam mit anderen Graduates Lösungen für konkrete Herausforderungen.


Jeder zweite Liter Bier weltweit wird mit GEA Technologie gebraut.

 

Instant wach! Jede dritte Prozesslinie zur Herstellung von Kaffee stammt aus dem Hause GEA.

 

Ein gutes Viertel der weltweit verarbeiteten Milch durchläuft bei der Homogenisierung et cetera GEA Produktionssysteme.

 

50.000 Tonnen CO2-Emissionen werden dank der weltgröß­ten Ammoniak-Wärmepumpe in Malmö vermieden – her­gestellt von GEA.

 


Neben der Nahrungsmittelbranche ist GEA auch in anderen Industrien aktiv – beispielsweise in Chemie und Pharmazie, aber mit 73 Prozent des generierten Um­satzes ist der Fokus der Unternehmensgruppe klar auf Erstere gelegt. Die Internationalität prägt die tägliche Arbeit, denn die Experten des jeweiligen Standorts stehen mit ihrem Wissen allen Kollegen auf dem Globus als Ansprechpartner zur Verfügung. Wer neugierig ist, sich nicht auf dem Status quo ausruhen möchte und gut kommunizieren kann, bringt perfekte Voraussetzungen für den Einstieg für das Internationale Graduate Programm mit. Ein Aufenthalt im Ausland ist im Übrigen ebenfalls Teil des Programms, sodass die Teilnehmer sich von Anfang an ein internationales Netzwerk aufbauen können.

Auch Markus war am Ende seines Programms für zwei Monate in den USA. Sein dortiger Chef nahm ihn auf Kundenbesuche sogar mit nach Kanada – unvergessliche Momente, wie er es beschreibt. „Es war genau das, wonach ich gesucht hatte: Auf der einen Seite konnte ich mich weiterentwickeln und herausfinden, wo meine Stärken liegen und auf der anderen Seite konnte ich internationale Erfahrung sammeln“, er­gänzt Markus Nitsche.

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Henrik Böttner

Henrik Böttner, nach dem Physik-Studium selbst schon 2011 bei GEA eingestiegen, bringt diesen Gesamteindruck auf den Punkt: „Man bekommt gerade in diesem Programm einen guten Eindruck davon, was alles hergestellt und umgesetzt werden kann. Gleichzeitig findet man heraus, wo genau die eigenen Interessen liegen und was die eigene Rolle im großen Ganzen ist. Es ist wie eine Abenteuerreise, auf die man sich mit den anderen Graduates begibt. Die Karriererichtung ist vorgegeben, aber den Weg dorthin kann man stark mitgestalten. Die Karriere bei GEA ist keine Einbahnstraße und das liebe ich an meinem Job.“ Jetzt, sieben Jahre später, leitet er ein Team von mehr als 30 Leuten, inklusive einigen Studenten, de­nen er die gleichen Möglichkeiten und Unterstützung gibt, die er zu Beginn seiner Karriere erfahren hat.

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