„Ich schätze den Zusammenhalt“

Malte Hinrichs vertraute seinem Bauchgefühl und stieg nach dem Studium bei Ebner Stolz ein.

Malte Hinrichs entwickelte zusammen mit einem Kollegen eigenverantwortlich ein Tool, basierend auf Python, um die Daten-Arbeit in der Abteilung Transaction Advisory Services bei Ebner Stolz zu erleichtern. Das Unternehmen unterstützte die Entwicklung – das Ergebnis ist ESsence, universal in allen Projekten einsetzbar. Über die Entwicklung und den Support von Ebner Stolz berichtet Malte Hinrichs im Interview.

Herr Hinrichs, wie sind Sie bei Ebner Stolz (ES) gelandet?
Am Ende war es wohl das gute Bauchgefühl. Ich habe nach meinem Master einige Bewerbungsgespräche geführt, unter anderem bei Ebner Stolz. Ursprünglich hatte ich mich nur für ein Praktikum beworben, aber direkt nach meinem ersten Vorstellungsgespräch hat mir ES ein weiteres Gespräch für eine Festanstellung angeboten. Beide Gespräche waren sehr authentisch und offen. Sie haben mich deshalb insbesondere auf persönlicher Ebene überzeugt. Heute kann ich sagen, dass mein Bauchgefühl mich nicht enttäuscht hat. Ich komme gerne zur Arbeit, schätze den guten Zusammenhalt im Team sowie den konstruktiven und offenen Austausch mit Kollegen, auch fachübergreifend. Wer möchte, kann schnell Verantwortung über­nehmen und unsere Hierarchiestufen sind sehr durchlässig – so sitzt unser Partner Markus Schmal zum Beispiel auch mal mit einem Praktikanten zusammen an einem Excel-Dokument. Das ist keine Selbstverständlichkeit und garantiert insbesondere am Anfang eine steile Lernkurve für neue Kolleg:innen.

In welchem Bereich bei Ebner Stolz sind Sie tätig und was sind Ihre Aufgaben?
Ich bin im Fachbereich TAS (Transaction Advisory Services) als Manager tätig. Unsere Mandanten sind zum Großteil Finanzinvestoren, die wir im Kaufprozess von Unternehmen im deutschen Mittelstand beraten. Unser Fokus liegt auf der Analyse der Finanzkennzahlen, die wir abschließend in einem Financial Due Diligence Bericht zusammentragen. Alter­na­tiv unterstützen wir Eigentümer:innen auch beim Verkauf Ihres Unternehmens be­zie­hungs­weise der Suche eines Co-Investors, etwa zur Unterstützung bei einer anstehenden Internationalisierungsstrategie.

Wo hatten Sie die ersten Berührungspunkte zur IT und zu Digitalisierungsthemen?
Während meines Bachelorstudiums war ich als Werkstudent im Asset Management für einen Versicherungskonzern tätig. Hier hatte ich auch meine ersten richtigen Berührungspunkte mit Excel. Im Wesentlichen bestand meine Tätigkeit damals in der Überwachung des Portfolios mithilfe verschiedener Excelmodelle. Später habe ich diese Tools weiterentwickelt. Wenn es um Automatisierung in Excel geht, stößt man über kurz oder lang auf VBA. Zusammen mit einem Kollegen habe ich damals eine VBA-Anwendung entwickelt, die die Funktionalität der bestehenden Modelle deutlich effizienter abgebildet hat.

Wie hat Ebner Stolz Sie dabei unterstützt, um Ihre Kenntnisse anwenden und weiterentwickeln zu können?
Bis heute habe ich kein einziges Mal den Satz „das haben wir schon immer so gemacht“ gehört. Ein Glück! Ich glaube jeder von uns kennt in seinem beruflichen Alltag häufig wiederkehrende Aufgaben oder Tätigkeiten mit unverhältnismäßig hohem Zeitaufwand, die sich auf die eine oder andere Weise optimieren lassen. Bei Ebner Stolz steht man der Veränderung offen gegenüber und bietet entsprechende Freiräume, um Veränderungen umzusetzen. Bereits in meinem ersten Jahr habe ich zusammen mit meinem Kollegen Christian von Bernstorff eine Toolbar in Excel entwickelt, die mittlerweile deutschlandweit im Einsatz ist und maßgeblich bei der täglichen Arbeit in unserem Fachbereich unterstützt. Hierfür hat Ebner Stolz uns die entsprechenden Freiräume ermöglicht.


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Sie haben ein Tool entwickelt, das Ihnen und Ihren Kollegen als Unterstützung bei der Arbeit dient. Was kann dieses Tool?
Unser Tool ESsence habe ich zusammen mit meinem Kollegen Christian von Bernstorff in Python entwickelt. Als self-service BI-Tool unterstützt uns ESsence in der Regel bei der Analyse von Warenwirtschaftsdaten. Das Tool hält ein Repertoire an vordefinierten Analysen bereit, die individuell auf ein Unternehmen angepasst werden können. Die Ergebnisse können visuell in unterschiedlichen Grafiken und Tabellen erzeugt und berichtsfertig nach Excel exportiert werden. Vorgelagert unterstützt ESsence bei der Datenaufbereitung sowie der Sicherstellung einer entsprechenden Datenqualität. Auch wenn der Fokus ursprünglich auf großen Datenbeständen lag, kommt ESsence mittlerweile deutschlandweit bei einer Vielzahl an Projekten zum Einsatz – selbst bei kleinen Datensätzen ist die Analyse in ESsence wesentlich schneller und auch die Fehleranfälligkeit wird deutlich minimiert. Mit ESsence können wir in unserer täglichen Arbeit effizienter und qualitativ hochwertiger ar­bei­ten.

Wie kam es dazu, dass Sie als junger Mitarbeiter mit Ihrem Kollegen dieses Tool entwickelt haben? Wie hat Ebner Stolz Sie unterstützt?
ESsence ist sozusagen aus dem konkreten Bedarf unserer Mandanten entstanden. Im Zeitalter der Digitalisierung wachsen auch im Mittelstand die Datenbestände zunehmend an. Unsere Mandanten haben den Anspruch, ein Unternehmen vor dem Kauf bis ins kleinste Detail zu verstehen. Vor rund zwei Jahren haben Christian und ich erkannt, dass unsere damalige Allzweckwaffe Excel irgendwann an ihre Grenze kommen wird. Wir haben uns zuerst die gängigen Marktlösungen wie PowerBI, Tableau oder Alteryx angeschaut – diese sind zwar mächtig, jedoch aufgrund hoher Rüstzeiten eher für das laufende Reporting konzipiert und nicht für das schnelllebige Projektgeschäft. Uns blieb also nur noch die Eigenlösung. Recherchiert man heutzutage im Internet zum Thema Data Analytics, dauert es nicht lange, bis man auf Python stößt. In meinem Masterstudium hatte ich bereits erste Berührungspunkte mit Python und erinnerte mich an die klare Syntax. Die anfänglich schnellen Erfolgserlebnisse mit Python beflügelten uns und nach einigen Wochen – mit doch etwas längeren Nächten – hatten wir bereits einen ganz passablen Prototypen entwickelt. Wie bereits erwähnt, ist Ebner Stolz sehr offen für Veränderung – unser verantwortlicher Partner Markus Schmal war sofort von unserer Lösung überzeugt. Er setzte sich maßgeblich dafür ein, dass wir die Ent­wicklung an unserem Tool gemeinschaftlich mit ES fortführen konnten. Neben den zeitlichen Freiräumen ermöglichte uns Ebner Stolz unter anderem spezifische Weiterbildungen sowie den Zu­gang zu fachlichen Konferenzen. Insbesondere im Projektgeschäft ist die dafür notwendige zeitliche Flexibilität keine Selbstverständlichkeit.

Bei welchen Entwicklungen in der Digitalisierung der Finanzwelt wollen Sie zukünftig selbst weiter mitwirken?
Ich sehe mich selbst nicht als professionellen Entwickler. Wir haben einen Bedarf in unserer täglichen Arbeit erkannt und diesen mithilfe einer Programmiersprache gelöst. Wenn Sie mich fragen, ist ESsence so gut, weil wir es für unsere eigenen Ansprüche entwickelt haben. Wir haben noch einiges vor, zum Beispiel eine Weblösung für unsere Mandanten oder die Implementierung von KI, damit ESsence Berater:innen noch stärker unterstützen kann. Wir haben viele Ideen – auch zukünftig gilt es also den Spagat zwischen unserem klassischen Tagesgeschäft in der Transaktionsberatung und der Weiterentwicklung von ESsence zu schlagen.


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