Master: Baumanagement und Baurecht

Die Leuphana Universität Lüneburg bietet seit 2012 den deutschlandweit ersten berufsbegleitenden Masterstudiengang Baurecht und Baumanagement unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Ralf Schottke an. Für angehende Ingenieure kombiniert das Studium Baurecht, Bauökonomie und Technik miteinander und richtet dabei einen zusätzlichen Fokus auf Kompetenzen im Management. Das ist besonders wichtig, da die klassische Bauingenieursausbildung vor allem auf den technischen Aspekt ausgerichtet ist – im späteren Berufsleben aber zum Beispiel auch Nachtrags- und Vertragsmanagement vom Führungspersonal gefordert wird. Zusätzliche Qualifikationen sind für Managementpositionen bei Bauprojekten also essenziell.

Wen sucht die Leuphana Universität Lüneburg für den Master?

Geeignet ist der Masterstudiengang für alle Akademiker aus dem Baubereich. Dazu gehören nicht nur Architekten oder Bauingenieure, sondern zum Beispiel auch Juristen oder Wirtschaftsrechtler, die ihre Managementkompetenzen erweitern wollen. Dabei ist das Studium so ausgelegt, dass Studierende ihren Beruf auch nebenbei weiter ausüben können und nach sechs Semestern ihren Abschluss erreichen. Die Möglichkeit zur Promotion ist ebenfalls gegeben.

  • Standort: Lüneburg
  • Studienart: Berufsbegleitendes Studium
  • Studienbeginn: Jedes Jahr zum Oktober
  • Dauer: Vier bis sechs Semester
  • Anzahl Studenten: 120 gesamt
  • Aktuell studierend: 65
  • Maximal in einem Jahrgang: 25
  • Akkreditiert bis 2022

Leitung des Studiengangs

Prof. Dr.-Ing. Ralf Schottke konzentriert sich mit seiner Forschung direkt auf die Schnittstelle der Kernkompetenzen des Masters – Baurecht, Bauökonomie und Technik. Seine fachlichen Forschungsschwerpunkte sind:

  1. Widerspruchsfreie Abrechnung des Hauptvertrages, der Nachträge und der gestörten Bauabläufe
  2. Vermeidung von Budgetüberschreitungen bei Bauprojekten
  3. Steuerung und Revision von Baugroßprojekten

Seine wissenschaftstheoretischen Schwerpunkte sind komplementäre und fraktale Perspektiven als Methodik in Ergänzung zu inter- und transdisziplinären Vorgehensweisen.

Der Fokus seiner Lehrtätigkeit liegt im Major und Minor der Rechtswissenschaften sowie im Masterstudiengang Baurecht und Baumanagement. Mittlerweile hat sich neben Prof. Schottkes Forschungsschwerpunkt auch ein weiteres Projekt gebildet: Die Verbindung der Wissenschaft mit dem christlichen Glauben. Dadurch ist an der Leuphana Universität Lüneburg sogar ein Seminar entstanden: Spiritualität und Wissenschaft.

Dieses Seminar zielt auf eine andere Denkweise ab. Traditionelle Denkweisen sind auf ein mechanistisches materielles Weltbild abgestellt (siehe  Russell-Einstein-Manifest von 1955 und Potsdamer Manifest von 2005).

Die veränderte Denkweise bezieht intuitive und eine ganzheitliche Betrachtungen bei komplexen Problemen ein, die auch bei Bauprojekten hilfreich sein könnten.

Mehr Informationen auch auf der Website der Leuphana Universität.

Artikelbild: Daniel Libeskind, Pixabay

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