„Menschenverstand, analytisches Denken und Neugierde sind die wichtigsten Voraussetzungen“

Das international agierende Wirtschaftsprüfungsunternehmen Mazars verzeichnet ein außergewöhnliches Wachstum. Grund genug, auch das Dienstleistungsspektrum zu erweitern. Der erfahrene Financial Services-Experte Thorsten Janker freut sich darauf, ein agiles Team in der prüfungsnahen Beratung aufzubauen. Im Interview erklärt er uns, auf welche Kompetenzen es ihm bei seinen zukünftigen Mitarbeitenden ankommt und wer sich in der prüfungsnahen Beratung des Financial Services-Bereichs beruflich zu Hause fühlt.

Thorsten, du bist nach 18 Jahren Tätigkeit bei einer Big4-Gesellschaft zu Mazars gewechselt. Was hat dich zu diesem Schritt bewegt und wieso hast du dich für Mazars entschieden?
Ich durfte in den vergangenen 18 Jahren eine erfolgreiche Karriere bei meinem vorherigen Arbeitgeber absolvieren. Nach so einer langen Zeit hatte ich aber das Bedürfnis, die gewohnten Pfade zu verlassen und mich persönlich einer neuen Herausforderung zu stellen. An Mazars haben mich im Wesentlichen drei Punkte überzeugt: Zunächst habe ich nach den ersten Gesprächen auf einer zwischenmenschlichen Ebene gespürt, dass wir auf einer Wellenlänge sind. Das ist mir persönlich besonders wichtig. Dazu kommt noch, dass Mazars ein stark wachsendes Unternehmen mit prosperierenden Zukunftsaussichten ist. Die Option, ein Teil davon zu werden und zusätzlich ein deutschlandweit agierendes Team aufbauen zu dürfen, hat mich sehr gereizt.

Du bist im Bereich der prüfungsnahen Beratung mit Schwerpunkt Financial Services tätig – also nicht in der klassischen Wirtschaftsprüfung. Könntest du uns einen Einblick in dieses Tätigkeitsfeld geben? Wo existieren eventuell Schnittstellen zur klassischen Jahresabschlussprüfung?
Ziel unserer Arbeit ist es, unsere Mandant*innen im Bereich Financial Services für die Zukunft zu rüsten, indem wir regulatorische und gesetzliche Anforderungen in den Unternehmen umsetzen. Unsere Aufgabenstellungen drehen sich im Kern immer um Prozesse, Risiken und Kontrollen. Dies sind klassischerweise auch Themen, mit denen Jahresabschlussprüfer*innen für die Rechnungslegung in Berührung kommen. Der Unterschied ist allerdings, dass unser Fokus auf der Konzeption und Implementierung dieser Themenfelder liegt, und eben nicht auf der Prüfung. Als Beispiel kann ich hier etwa die Einführung oder Weiterentwicklung eines internen Kontrollsystems nennen. Oder auch die Transformation der neuen ESG-Anforderungen in die bestehende Prozess- und Kontrolllandschaft. Andere Mandant*innen unterstützen wir bei dem Aufbau der internen Revisionsfunktion oder übernehmen für diese Revisionsprüfungen

Welche Aspekte motivieren dich dabei im Besonderen an diesen Tätigkeiten?
Am meisten Freude bereitet mir der Aufbau unseres Teams. Motivierte Mitarbeitende zu finden, die Lust haben, mit mir den Kompetenzbereich der prüfungsnahen Beratung aufzubauen, ist eine Herausforderung, die mir gleichzeitig großes Vergnügen bereitet. Dazu kommt noch die Akquise von neuen Projekten. Potenzielle Mandant*innen von unserem Know-how und unseren Dienstleistungen zu begeistern, macht mir ebenfalls viel Spaß.


Thorsten Janker ist seit Dezember 2021 als Partner bei Mazars am Standort Frankfurt tätig. Er ist ausgebildeter Wirtschaftsprüfer und war vor seinem Wechsel zu Mazars 18 Jahre bei einer Big-Four-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft tätig. Bei Mazars verantwortet Thorsten Janker das Leistungsspektrum der prüfungsnahen Beratung von nationalen und internationalen Mandant*innen aus dem Finanzsektor. Die Schwerpunkte seiner Beratungstätigkeit bestehen in der Analyse, Konzeption und Implementierung von Prozess- und Kontrollthemen sowie Aufgabenstellungen rund um die Interne Revision. Darüber hinaus führt Thorsten Janker sonstige Bestätigungsleistungen nach nationalen und internationalen Prüfstandards durch.


Dein Ziel ist es, das Leistungsspektrum von Mazars im Bereich der prüfungsnahen Beratung mit Schwerpunkt Financial Services auszubauen. Welche konkreten Absichten verfolgst du, wie gehst du dabei vor?
Mein übergeordnetes Ziel ist es, unsere Dienstleistungen im Bereich der prüfungsnahen Beratung mit Schwerpunkt Financial Services national und international durchführen zu können. Die Voraussetzung dafür ist ein starkes und motiviertes Team von etwa 15 bis 20 Mitarbeitenden. Die zukünftigen Kolleg*innen zu finden, erfordert beispielsweise die Teilnahme an Recruiting-Events und Karrieremessen sowie den ständigen Austausch mit Hochschulen und Universitäten. Diese Aufgaben nehmen einen großen Teil meines Arbeitsalltags ein.
Daneben ist es unser Bestreben, durch unser Angebot einen echten Mehrwert für unsere Mandant*innen zu schaffen. Das bedeutet, dass wir uns teamseitig fortlaufend damit beschäftigen, unser Dienstleistungsportfolio anzupassen und weiterzuentwickeln. Dazu gehört auch, aktuelle Trends und Entwicklungen in unser Leistungsspektrum zu integrieren oder regulatorische Änderungen und deren Auswirkungen frühzeitig zu antizipieren.

Für dieses ambitionierte Vorhaben benötigst du hoch qualifizierte Mitarbeitende. Welche fachlichen Kompetenzen und Interessen sollten Bewerber*innen mitbringen und welche persönlichen Eigenschaften sind entscheidend für eine erfolgreiche berufliche Zukunft in der prüfungsnahen Beratung?
Ehrlicherweise haben wir nicht das „eine“ Anforderungsprofil. Ein wirtschaftswissenschaftliches Studium, gerne mit Vertiefungen in den Bereichen Finanzen, Controlling, Rechnungswesen, Wirtschaftsprüfung oder Organisation ist sicherlich sinnvoll, aber auch kein Muss. Praxiserfahrungen in Form von einer Ausbildung oder Praktika sowie erste Berührungspunkte mit der Finanzindustrie sind gern gesehen und erleichtern die ersten Wochen im Berufsalltag.
Viel wichtiger ist aber eine gesunde Portion Menschenverstand, die Neugierde, Themen zu hinterfragen, kritisch zu analysieren und die Bereitschaft, sich ständig weiterzuentwickeln sowie weiterzubilden. Zusätzlich sind auch eine gewisse Aufgeschlossenheit und Empathie in einer Beratungstätigkeit unersetzlich. Und schließlich die Fähigkeit und der Wille, im Team zu arbeiten. Teamarbeit ist unser größtes Asset und zählt bei Mazars zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren.

Welche Teilprojekte und Aufgaben übernehmen die Consultants in deinem Team und wie unterstützt du die jungen Kolleg*innen auf ihrem Weg?
Neue Kolleg*innen werden von Anfang an in unsere Tätigkeiten und unseren Arbeitsalltag eingebunden und übernehmen so Verantwortung von Tag eins an. Sei es durch die direkte Mitarbeit in laufenden Beratungsprojekten, die Unterstützung bei der Gewinnung von Aufträgen oder die Weiterentwicklung unserer Dienstleistungen und Lösungsansätze. Natürlich unterstützen wir die Berufseinsteiger*innen dabei in vielfacher Weise. Zum einen im Rahmen unseres strukturierten Onboarding-Prozesses, zum anderen stehen erfahrene Teammitglieder als Buddys jederzeit mit einem offenen Ohr zur Seite.

Worauf dürfen sich die neuen Mitglieder in deinem Team besonders freuen?
Auf ein junges, agiles und motiviertes Team, das Spaß bei der Arbeit hat und neben dem hochprofessionellen Mindset auch den Humor nicht zu kurz kommen lässt.
Und auf einen Chef, der die Ärmel hochkrempelt und mit anpackt.


Du interessierst dich für einen Einstieg im Team von Thorsten? Dann informiere dich jetzt über ein Praktikum bzw. eine Werkstudententätigkeit oder eine Festanstellung als Consultant (m/w/d). Das Team freut sich auf deine Bewerbung und darauf, dich näher kennenzulernen.

Weitere interessante Einblicke in das Unternehmen Mazars findest du hier. 

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