„Einstieg in eine WP-Gesellschaft – attraktiv wie nie!“

Wirtschaftsprüfung Einstieg Lünendonk

Wie in vielen Branchen wird auch in der Wirtschaftsprüfung händeringend nach Nachwuchs gesucht. Warum genau die Branche so interessant ist und nach welchen Kriterien man als Absolvent:in seinen potenziellen WP-Arbeitgeber aussuchen kann, erzählt Herr Jörg Hossenfelder, geschäftsführender Gesellschafter von Lünendonk, exklusiv in einem Interview mit high potential.

Was macht es nach Ihrer Einschätzung so attraktiv, seine Karriere (als Hochschulabsolvent:in) bei einer WP-Gesellschaft zu beginnen?
Der Beruf des Wirtschaftsprüfers ist seit jeher eine sehr anspruchsvolle und stark regulierte, aber auch abwechslungsreiche Tätigkeit, die mit viel Kundenkontakt verbunden ist. Derzeit beobachten wir eine massive Transformation der Branche: Neben New Work stehen Digitalisierungsthemen auf der Agenda weit oben, und entsprechend hoch ist die Chance, neue Prozesse – sowohl intern als auch beim Kunden – mitzugestalten. Aber auch aus einem anderen Grund ist der Einstieg in eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft heute so attraktiv wie nie: Die Branche kämpft gegen eine Überalterung ihrer Belegschaft an, es fehlt an entsprechendem Nachwuchs. Sicherlich, die Hürden in Form der Examina sind hoch. Doch wer diese gemeistert hat, dem stehen in der Branche alle Türen offen – in WP-Gesellschaften, in der Selbstständigkeit oder in der Industrie.

Als kontinuierlichem Marktbeobachter fallen Ihnen Verschiebungen und Trends sehr früh auf. Gibt es aktuelle Beobachtungen, aus denen sich Ihrer Einschätzung nach Schlussfolgerungen ergeben für diejenigen, die eine Karriere in einer WP-Gesellschaft planen?
Auf Basis unserer Studien und Analysen beobachten wir derzeit eine Verschiebung im Hinblick auf die Qualifikationen und Ausbildungshintergründe der Prüfer:innen und Berater:innen. Insbesondere der Anteil von Absolvent:innen aus den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) wird mittelfristig ansteigen. Ein Grund hierfür liegt sicherlich in der stetig steigenden Datenmenge, die im Rahmen der Prüfung bewältigt werden muss. Die stichpunktartige Prüfung einzelner Vorgänge weicht zunehmend einer softwaregestützten Vollprüfung und dem Einsatz von Maschine Learning und KI. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass seitens der/des Prüfenden selbst ein Verständnis darüber besteht, wie sich die Daten zusammensetzen und diese zu interpretieren sind. Der bereits angesprochene Personalmangel in Verbindung mit diversen Benefits macht den Berufsstand äußerst attraktiv – auch für diese Gruppe von Absolvent:innen.
In der Folge zeigen sich neue Organigramme innerhalb der WP-Gesellschaften – Berufsträger:innen arbeiten verstärkt mit Digitalexpert:innen zusammen. Damit geht ein kultureller Wandel einher.

In Ihrer aktuellen Lünendonk-Studie haben Sie festgestellt, dass der Bereich der Unternehmensberatung bei den Big Four den höchsten Umsatzanteil beisteuert. Bei den Top 25 wächst dieser Anteil ebenfalls kontinuierlich. Wo bewirbt man sich eigentlich heute als Hochschulabsolvent:in: Bei einer WP-Gesellschaft mit angeschlossenem Advisory-Bereich oder sorgt der eingangs beschriebene Trend dafür, dass die Prüfung zukünftig eher zum Anhängsel wird?
Das Wichtigste vorweg: Einer der größten Vorteile einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Hinblick auf die Positionierung ist das Prüfungsangebot. Damit verbinden Mandanten eine hohe Reputation, zudem steigen die Prüfer:innen und Berater:innen teilweise anders bei Kundenunternehmen ein.
gsumsätzen auf die Zahlen: Unter den Top 25 der Lünendonk®-Studie 2021 lag der gewichtete Umsatzanteil von Advisory – also Corporate Finance und Business Consulting – im Jahr 2020 bei 36,3 Prozent. Für 2021 rechnen die Studienteilnehmer mit einer leichten Steigerung auf 36,4 Prozent. Das Leistungssegment Wirtschaftsprüfung rangiert hier in der Tat „nur“ an zweiter Stelle mit 32,4 Prozent in 2020. Wichtig ist jedoch zu verstehen, wie diese Angaben zustande kommen: Es handelt sich um nach Inlandsumsatz gewichtete Werte. Das heißt, der Einfluss der Angaben einer Big-Four-Gesellschaft ist hier wesentlich höher als derjenige von Unternehmen auf den Plätzen 20 oder 25. Internationale Player wie Deloitte und KPMG setzen zu einem wesentlich höheren Prozentanteil auf Consulting-Leistungen als beispielsweise die Next Six. Betrachtet man alle Angaben gleichwertig, also ungewichtet, so erreicht das Leistungsfeld Advisory schon nur noch den dritten Platz mit 17,3 Prozent in 2020 – hinter Audit mit 28,2 Prozent und Tax mit 25,3 Prozent.
Dass also gerade die Prüfung zu einem bloßen Anhängsel wird, ist nicht zu befürchten. Umso mehr, als dass die Prüfung der Jahresabschlüsse immer zu den notwendigen Dienstleistungen gehören wird. Und vor dem Hintergrund der neuesten Regularien kommt auch der nicht-finanziellen Berichterstattung eine immer größere Rolle zu.


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Während bei den Big Four und auch einigen bekannten Namen des Verfolgerfeldes wie Ebner Stolz oder BDO deutlich die Beratungssparte nach außen kommuniziert wird, ist dies bei den klassischen mittelständischen Wirtschaftsprüfer:innen weniger offensichtlich. Spielt dort die Unternehmensberatung keine Rolle?
Um es etwas verallgemeinernd zu formulieren: Je kleiner das Prüfungshaus, desto stärker der Fokus auf Leistungen wie Steuerberatung. Der Beruf des Wirtschaftsprüfers gehört zu den am strengsten regulierten und bringt vielfältige rechtliche Herausforderungen wie auch eine beträchtliche Komplexität in Materie und Herangehensweise mit sich. Mit geringeren personellen Ressourcen wird es also immer schwieriger neben dem komplexen Prüfungsgeschäft auch noch weitere Leistungen im Segment Consulting anzubieten, zumal der Wettbewerb hier auch recht hoch ist und jede Kundenbranche mit speziellen Herausforderungen an die Berater herantritt. Beratung spielt unter den Top 25 der deutschen Wirtschaftsprüfer:innen und Steuerberater:innen durchaus eine wichtige Rolle – die Umsatzanteile haben das gezeigt – allerdings in eher spezialisierten Kontexten.

Worin liegt der Reiz eines Berufseinstiegs in ein Beratungsteam bei einem mittelständischen Wirtschaftsprüfer?
Mittelständische Wirtschaftsprüfer bedienen inhaltlich eine andere Klientel als mittelständische Consultinghäuser. Während der Schwerpunkt im Consulting-Markt eher auf den Branchen Automotive, Telekommunikation und Banken liegt, generieren die Top 5 bis 25 ihre Umsätze im Wesentlichen mit Handel, Maschinenbau und im Gesundheitswesen. Auch der Öffentlichen Handel und dem Gesundheitswesen kommt im Audit- und Tax-Markt – gemessen am Umsatz – eine höhere Bedeutung zu als bei klassischen Beratungshäusern. Die erforderliche Expertise und das Verständnis für Produkte und Geschäftsmodelle sind sicherlich andere, was der Attraktivität der Beratung in beiden Häusern jedoch keinen Abbruch tut. Einen klaren Mehrwert bieten Wirtschaftsprüfungshäuser hingegen – nicht nur für ihre Kunden, sondern auch für ihre Angestellten – mit ihrem multidisziplinären Ansatz. So werden verschiedene Leistungen aus einer Hand angeboten und dem Kunden unterschiedliche Qualifikationen in einem Team zur Verfügung gestellt. Die Trennung von Prüfung und Beratung indes bleibt zu beachten. Nicht zu unterschätzen sind bei mittelständischen WP-Gesellschaften auch eine etwas familiärere Unternehmenskultur sowie eine höhere Transparenz der internen Projekte, Prozesse und Entscheidungen.

Können Sie konkrete Beispiele nennen, welche mittelständischen Gesellschaften sich auf bestimmte Gebiete spezialisiert haben?
Einzelne Wirtschaftsprüfungshäuser bearbeiten Mandate im kirchlichen oder gemeinnützigen Umfeld, betreuen Kunden in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie der Freien Wohlfahrtspflege wie beispielsweise Solidaris. Das kann je nach individueller Motivation und Interessenlage sehr spannend sein! Das Prüfungs- und Beratungshaus Curacon hat sich ebenso auf Mandate in der Gesundheits- und Altenpflege sowie dem Öffentlichen Sektor spezialisiert. Auch die Bedeutung von NGOs nimmt zu. Die Immobilienwirtschaft ist wiederum das Hauptberatungsfeld des Prüfungshhauses Domus. Wer also inhaltlich einen speziellen Fokus sucht, sollte sich die Zielbranchen der Wirtschaftsprüfer genau ansehen. Auch im Hinblick auf das Leistungsportfolio gibt es Unterschiede. So wirbt eine Bansbach offensiv mit Leistungen rund um die Nachhaltigkeitsberichterstattung, eine RSM mit IPOs oder eine BRL mit Restrukturierung, Sanierung und Insolvenz. Hier gilt es demnach, nicht nur auf den Umsatz und die Region, sondern auch auf die Branchenexpertise zu schauen.

Viel arbeiten, permanent im Hotel, attraktiver Verdienst – was vor wenigen Jahren noch selbstverständlich gewesen ist, wird von den junge Berufseinsteiger:innen dieser Tage des Öfteren auch mal in Frage gestellt. Wie reagieren die WP-Gesellschaften darauf?
Dass die Branche mit einer massiven Überalterung zu kämpfen hat, ist ein offenes Geheimnis. Die jährlich 300 bis 400 neu auf den Markt kommenden Absolvent:innen können den Bedarf der stetig wachsenden Branche bei Weitem nicht decken. Und auch die Zahl der Prüflinge insgesamt nimmt laut Wirtschaftsprüferkammer stetig ab. Aber der Berufsstand, dem bis heute viele ambivalent gegenüberstehen, hat sich deutlich gewandelt, insbesondere in jüngster Zeit. Er punktet mit anspruchsvollen, abwechslungsreichen Tätigkeiten und gilt als sehr krisensicher. Dank Digital Audit und Remote-Tätigkeit ist das Arbeiten im heimischen Umfeld deutlich erleichtert worden, Vor-Ort-Termine bei Kunden oder im Office sind keine Dauerpflicht mehr. Viele Wirtschaftsprüfungshäuser bieten darüber hinaus attraktive Arbeitszeitmodelle, sind um die Work-Life-Balance ihrer Mitarbeiter:innen bemüht und gewähren zahlreiche Benefits wie eine Mobilitätsunterstützung, ein Sabbatical et cetera. Aus unseren Gesprächen mit leitenden Persönlichkeiten aus mittelständischen Wirtschaftsprüfungshäusern wissen wir, dass zudem massive Anstrengungen im Hinblick auf die Entwicklung neuer Karrierepfade getätigt werden. Denn: Eine langfristige finanzielle Verpflichtung für eine Partnerschaft einzugehen, ist für die heutige Generation der Neueinsteiger:innen längst nicht mehr so attraktiv wie früher.

Wer heute als Absolvent:in eine entsprechende Qualifikation mitbringt und sich zum Ziel gesetzt hat, eine auch materiell mehr als zufriedenstellende Karriere zu machen, wo sehen sie ihn oder sie dann zum Berufsstart am besten aufgehoben?
Diese Frage lässt sich monokausal nicht beantworten, weil unter anderem die Dimensionen Zeitachse und Verantwortlichkeiten fehlen. Wer keine Zeit verlieren und schnell Karriere machen möchte, ist bei Managementberatungen gut aufgehoben. Große Consultants bieten breite Förderungsmöglichkeiten, Auslandsaufenthalte und einen starken Brand, weisen aber auch eine höhere Fluktuationsrate auf. Bei mittelständischen Mandanten steht man stärker im Fokus, kann aber auch bei entsprechender Leistungserbringung schnell die Partnerkarriere anstreben.
Während der Wettbewerb bei den Consultants hoch ist, steht einem Wirtschaftsprüfer oder einer -prüferin deutlich mehr offen. Natürlich ist es eine Grundvoraussetzung, mit Aufwand verbundene Examen abzulegen, aber die Berufseinsteiger:innen stoßen im Anschluss momentan auf einen absoluten Nachfragemarkt. Bei der Größe der WP-Gesellschaften gilt im Grund eine ähnliche Bewertung wie bei den Managementberatungen. Jedoch können die Prüfer:innen und Berater:innen auf ein interdisziplinäres Leistungsspektrum zurückgreifen und in der Regel im Rahmen des Jahresabschlusses schon einen breiten Eindruck vom Mandanten erhalten. Es kommt wie so oft im Leben darauf an, was man möchte.

In Ihrem sehr interessanten neuen „Handbuch Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung“ wird unter anderem auch thematisiert, dass die Abschlussprüfung heute noch zu ressourcenintensiv sei. Gehen wir davon aus, dass zwei Trends – die Digitalisierung und die Notwendigkeit einer ökologischeren Abschlussprüfung – zukünftig weniger Manpower vor Ort erfordern, könnte man sich als Hochschulabsolvent:in heute auch die Frage stellen, ob die Wirtschaftsprüfung dauerhaft viele Menschen beschäftigen wird.
Die Wirtschaftsprüfung ist und bleibt immer eine Tätigkeit, für die es menschliches Verständnis und eine persönliche und vor allem vertrauensvolle Beziehung zum Mandanten braucht. Die fortschreitende Digitalisierung führt dazu, dass redundante, einfache Prüftätigkeiten von Maschinen übernommen werden. Davon, dass in der Folge mit einem insgesamt geringeren Personalbedarf gerechnet werden muss, kann allerdings keine Rede sein. Vielmehr werden Kapazitäten für anspruchsvollere Tätigkeiten freigesetzt, die menschliche Interaktionen erfordern. Es muss weiterhin verstanden werden, wie Kunde und Geschäftsmodell funktionieren, um Digitalisierungsmaßnahmen sinnvoll und gewinnbringend einzusetzen und am Einzelfall auszurichten. Im Hinblick auf das von Ihnen angerissene Thema Green Audit wird uns aktuell noch ein sehr hoher Beratungsbedarf auf Seiten der Kunden gespiegelt. Insbesondere wenn der nicht-finanziellen Berichterstattung künftig eine gleichzusetzende Wichtigkeit mit der finanziellen zukommt, eröffnet sich ein neues, gewinnträchtiges Geschäftsfeld. Denn viele Prozesse bei den Mandanten müssen erst einmal im Hinblick auf die neuen Erfordernisse hin angepasst und Datenströme hierfür zentralisiert werden.

Denken Sie, dass durch den Wirecard-Skandal das Visier bezüglich Fraud und des Erkennens von Manipulationen schärfer gestellt worden ist?
Der Fall Wirecard hat der Branche der Wirtschaftsprüfer einen massiven Reputationsschaden zugefügt. Das Augenmerk auf eine hochqualitative und sorgfältige Prüfung war stets hoch. Jetzt aber schaut auch die Öffentlichkeit mit größerem Interesse auf die Ergebnisse der Prüfung bedeutender Mandate. Der öffentliche wie auch politische Druck haben sich stark erhöht. In der Folge kam es bekanntermaßen zu einer verschärften Gesetzgebung – Stichwort FISG. Chancen können vor allem im Hinblick auf die Digitalisierung und eine Vollprüfung gesehen werden. Dies nimmt der Prüfungsaufgabe jedoch nichts an ihrer Komplexität, da mit den gewonnenen Daten umgegangen werden muss. Vielfach wurde das Thema Joint Audit andiskutiert, das bereits seit den 60er Jahren in Frankreich zu den praktizierten Modellen gehört.

Die Geschäftsmodelle von heute sind wesentlich heterogener als im klassischen Industriezeitalter. Was an Technologieverständnis ist Voraussetzung dafür, dass man versteht, was man prüft?
Wie bereits geschildert, setzt die Digitalisierung in der Prüferbranche neue Kapazitäten für anspruchsvolle Tätigkeiten frei. Diese Zeit kann dazu genutzt werden, die sich wandelnden Geschäftsmodelle der Mandanten zu verstehen. Dazu gehören auch Veränderungen, die mit der Digitalisierung von Prozessen und Produkten beim Kunden einhergehen. Wer hier als Bewerber:in einen entsprechenden Studien- oder Praxishintergrund mitbringt, hat gute Karten.

Was raten Sie Studierenden, die den Wunsch haben, in einer WP-Gesellschaft zu beginnen: Welchen Studienschwerpunkt sollten sie wählen, worauf bei der Auswahl von Praktika achten und was an generellen Skills ist karrierefördernd?
Die beiden großen Trends, die derzeit die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften umtreiben, sind einerseits die Digitalisierung – sowohl beim Kunden als auch inhouse – und andererseits das Thema Nachhaltigkeit respektive ESG. Wer entsprechende Hintergründe, sei es durch Studiengang, Praktika oder ähnliches, vorweist, kann gegenüber seinen Mitbewerber:innen sicherlich punkten. Bei einer Branche, die allerdings in so dramatischer Weise mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen hat, sollten die heutigen Absolvent:innen meiner Einschätzung nach nicht befürchten, nach erfolgreich abgelegter Prüfung keine adäquate Anstellung zu finden. Wer die anspruchsvollen Prüfungshürden gemeistert hat, darf sich auf ein spannendes Arbeitsumfeld mit besten Karrierepfaden freuen.


Wirtschaftsprüfung Einstieg LünendonkJörg Hossenfelder vom Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder ist Kommunikations- und Politikwissenschaftler und studierte bis 2000 an den Universitäten Mainz und Bologna. Nach seinem Studium beriet er als Kommunikations-Berater Business-to-Business-Unternehmen. 2004 übernahm er die Leitung der Research-Abteilung bei Lünendonk & Hossenfelder. Seit 2009 ist Hossenfelder geschäftsführender Gesellschafter.

 

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