WP-Absolventenradar 2019

Wirtschaftsprüfer und ihre Stärken

Die Studie „Deutschlands beste Wirtschaftsprüfer” ist eine wichtige Quelle für Absolventen: Wer aus Sicht der Auftraggeber in seiner Kategorie exzellente Leistungen abliefert, signalisiert, dass dort die besten Leute arbeiten. Und genau von deren Kompetenz möchte man als Berufseinsteiger profitieren.

Auf unserer Themenseite wp.high-potential.com verlinken wir auch auf das pdf des manager magazins aus dem Frühsommer 2018

Der Abstand zwischen den Big 4 PwC, KPMG, EY und Deloitte zum Rest des Marktes ist so gigantisch, dass mit­telständische Mit­bewerber nur sehr wohlwollend als solche überhaupt bezeichnet werden können. Der Um-satzvorsprung ist seit Jahren bekannt, jetzt aber hat Professor Dietmar Fink in seiner mit dem manager magazin zusammen publizierten Studie auch den Qualitätsvorsprung der Branchenriesen nachgewiesen: In allen zehn der von ihm abgefragten Kategorien liegen die  Big 4 auf den ersten vier Plätzen!

Die Wirtschaftsprüfer werden in den kommenden Jahren für High Potentials noch interessanter. Bei den Big 4 nimmt das Beratungsgeschäft extrem zu, während die klassische Wirtschaftsprüfung eher stagniert. Dies schafft ganz neue Möglichkeiten für Absolventen, nicht umsonst gelten die Consultants der WPs als stärkste Mitbewerber der traditionellen Unternehmensberatungen.

Welche Informationen können Studierende aus unserem Themenschwerpunkt „WP-Absolventenradar 2019” ziehen?

  1. Die Big 4 haben jeweils unterschiedliche Stärken. Wer in den jeweiligen Fachgebieten am besten abschneidet, lässt sich über die Fink-Studie herausfinden.
  2. Im Interview ab der Seite 14 gehen Dietmar Fink und Bianka Knoblach zudem auf die kulturellen Unterschiede in den Gesellschaften ein.
  3. Über die Erfahrungsberichte und Interviews von jedem Unternehmen der Big 4 bekommt man einen Eindruck von den Aufgaben und den Menschen, die dort arbeiten und entwickelt ein Gefühl dafür, wer zu einem passen könnte.
  4. Der im Employer Branding oft unbeholfen agierende WP-Mittelstand ist interessant für diejenigen, die keine internationale Karriere oder hochgradige Spezialisierung anstreben, sondern schnell mit Entscheidern auf Mandantenseite am Tisch sitzen möchten.

    Der Mittelstand hat Probleme mit dem Recruiting

  5. Die Wirtschaftsprüfer verändern sich. Galt früher der Karriereweg Prüfungsassis­-tent -> Steuerberater -> Wirtschaftsprüfer quasi als Standard, bieten die Beratungseinheiten eine wesentlich größere Karrierevielfalt und sind dadurch auch offen für Absolventen unterschiedlicher Fachdisziplinen.

 


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