Close Menu
    Facebook X (Twitter) Instagram
    high potential
    • Karriereplanung
    • Female Leadership
    • Audit · Tax · Advisory
    • Finance Hub
    • Top-Arbeitgeber
      • Amazon SE
      • AWADO
      • BDO
      • CASIS
      • Deloitte
      • dhmp
      • Forvis Mazars
      • FTI-Andersch
      • Genossenschaftsverband – Verband der Regionen
      • Grant Thornton
      • Henkel
      • IKEA Deutschland
      • INTARIA AG
      • KPMG
      • msg systems
      • PwC
      • RAW-Partner
      • RSM Ebner Stolz
      • TÜV SÜD
    • Jobs
      • Jobbörse
      • Stellenanzeige einstellen
    high potential

    Gründerkultur: Vom Hörsaal in die Businesswelt

    Gründen als StudentPatrick Rattay studierte Maschinenbau an der Universität Duisburg Essen, war in der studentischen Unternehmensberatung WIP e.V. aktiv und schrieb seine Abschlussarbeit über Data Mining bei Thyssenkrupp Steel. Bereits während seiner Studienzeit beschäftigte er sich mit der Idee zu gründen und ist heute noch in dem Start-up EIDOdata tätig. Hier teilt er seine Erfahrungen und spricht über seine Motivation, warum Netflix-Abos mehr schlecht als recht sind und das verflixte Zeitmanagement.

    Herr Rattay, woher kam die Idee EIDOdata?

    EIDOdata entstand 2010 in einem Forschungsprojekt, wobei ich nicht von Anfang an dabei war. Dabei geht es darum, Wirkzusammenhänge in Wirtschafts- und Industriedaten zu erkennen und prognostizieren und daraus Prozessoptimierungen abzuleiten. Also haben wir eine Software zur datenbasierten Produktionsoptimierung entwickelt, die mit Machine Learning Algorithmen arbeitet und schon bei einigen Pilotkunden validiert wurde. Gestartet sind wir in der Gießereibranche und versuchen nun auch in anderen Industrien Fuß zu fassen.

    Haben Sie Ihren Bachelor-Studiengang bewusst mit der Intention zu gründen ausgewählt oder ergab sich dieser Wunsch erst im Laufe Ihres Studiums? 

    Das ergab sich definitiv erst während meines Maschinenbaustudiums. Ursprünglich plante ich eine Karriere in namhaften Konzernen, hatte aber schon früh eine Führungsposition im Blick. Dass ich jedoch nun als Geschäftsführer und Mitgründer ins Berufsleben starte, habe ich nicht kommen gesehen. Es half mir unglaublich, mich mit entsprechenden Leuten zu umgeben, die ich beispielsweise auf Start-up Veranstaltungen kennengelernt habe. Außerdem sollte man sich früh intensiver mit den Dingen beschäftigen, die man interessant findet. So ist es einerseits leichter sich von anderen abzuheben und andererseits stößt man dadurch relativ schnell auf ungelöste Probleme. Außerdem wollte ich keinen klassischen 9-5 Job machen.

    Gerade der Schritt von der ersten Idee zur Umsetzung ist oft schwierig. Konnten Sie hierbei auch auf die Unterstützung Ihrer Hochschule bauen?

    Wir erfahren sehr viel Unterstützung von der Hochschule, vor allem weil wir aus einem universitärem Forschungsprojekt kommen. Einerseits durch Prof. Hartmann und Prof. Gottschling, die ebenfalls im EIDOdata Team sind und andererseits durch Simon Hombücher von der Universität Duisburg-Essen, der uns während unseres Exist-Gründerstipendiums begleitet. Dieses Stipendium hilft Studierenden, Absolventen und Wissenschaftlern bei der Realisierung ihrer Gründungsidee und der Umsetzung des dazugehörigen Businessplans. Ich muss aber auch Mentoren wie unserem Rechtsanwalt Dustin Schwerdtfeger und seinen Kollegen bei McDermott Will & Emery danken. Aufgrund des jederzeit hohen Engagements und der sehr breiten Expertise kann ich jedem Gründer ans Herz legen, sich bei rechtlichen Fragen dort zu melden.

    Sie haben sich also schon während Ihres Studiums mit der Gründungsidee beschäftigt und waren schon in studentischen Initiativen tätig. Wie haben Sie das zeitlich unter einem Hut bekommen? 

    Das ist korrekt. Während des Studiums war ich Teil des Vorstandes der studentischen Unternehmensberatung WIP e. V. in Duisburg und konnte dort sehr viel über eigenständiges und unternehmerisches Handeln und Denken lernen. Persönliches Zeitmanagement sowie fokussiertes Arbeiten und Lernen spielen da eine wichtige Rolle. Als konkrete Tipps kann ich beispielsweise empfehlen, den Konsum von Social Media auf ein Minimum zu reduzieren und sich wirklich nur um die „wichtigen“ Dinge im Leben zu kümmern. Über ein Netflix-Abo sollte man auch zweimal nachdenken. Vor allem hat mir das Buch: „7 Wege zur Effektivität“ von Stephen Covey dabei sehr weitergeholfen.

    Worin liegt, Ihrer Meinung nach, der Reiz der Unternehmensgründung? 

    Da gibt es für mich mehrere Gründe. Einerseits sammelt man unglaublich viele Erfahrungen; Sie müssen ein Visionär und Realist im gleichen Zuge sein. Andererseits ist man als Gründer für alles verantwortlich, von Buchhaltung über Entwicklung und Projektmanagement bis hin zum Vertrieb. Sollte es mit der ersten Idee nicht klappen, können solche breitgefächerten Erfahrungen für die weitere Karriere (oder die nächste Idee) von großem Vorteil sein. Außerdem können positive Kundenstimmen unglaublich motivierend sein. Natürlich gibt es auf langfristiger Sicht auch eine finanzielle Motivation, welche jedoch nicht an erster Stelle stehen sollte.

    Was würden Sie anderen Studenten, die mit der Idee zu gründen spielen, raten? 

    Auch wenn meine Antworten bisher durchgehend positiv wirken, sollte jedem „Wantrepreneur“ klar sein, dass eine Unternehmensgründung eine sehr hohe Belastung sein kann – zeitlich wie auch finanziell. Man verbringt jede freie Minute mit der Weiterentwicklung seiner Idee, die anfangs nicht sonderlich viel Geld abwirft. Nur wenn man sich diese Punkte bewusst gemacht hat und davon nicht abgeschreckt ist, sollte man sich ernsthaft Gedanken über dieses Thema machen. Vor allem zu Beginn hilft es sehr, sich konkrete und realistische Ziele zu setzen. Das wichtigste meiner Meinung nach ist jedoch, das richtige Mindset zu haben. Das kommt meistens, wenn man erstmal etwas Blut geleckt hat. Wenn man also ein Problem identifiziert hat und eine mögliche Lösung im Sinn hat, sollte man einfach mal mit der Umsetzung starten und einen ersten Prototypen entwickeln. Treu nach dem Motto: „Do it and you feel motivated to do it“, wie Zig Ziglar einst sagte. Zu viele denken und planen ihre guten Ideen bis ins letzte Detail durch, wobei es meistens anders kommt als zuerst gedacht.


    Weitere Gründer und deren Geschichten findet ihr auch bei uns. 🙂

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

    Comments are closed.

    Die Sommersemesterausgabe 2026 als E-Paper!

    Neueste Jobs der Top-Arbeitgeber
    • Werkstudent Produktmanagement & SAP – Digitaler Produktshop (m/w/d) | COSSOM

      • Aschheim (München), Karlsruhe, Münster
      • Werkstudierenden
    • Deloitte

      Werkstudent Audit (m/w/d)

      • Berlin, Dresden, Leibzig, München, Stuttgart
      • Deloitte
      • Werkstudierenden
    • Werkstudent Data Engineering & Automatisierung – AirFlow / Python (m/w/d) | CRS

      • Karlsruhe, Münster
      • Werkstudierenden
    • Praktikant / Werkstudent bei ETL (m/w/d)

      • Rostock
      • Werkstudierenden
    • Werkstudent / Praktikant (m/w/d) bei ETL

      • Berlin
      • Werkstudierenden
    Meet RSM Ebner Stolz!

    Lerne RSM Ebner Stolz vor Ort kennen!

    meetBUSINESS 2026


    Wann: 12. Mai 2026 von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr
    13. Mai online (individuelle Terminvereinbarung mit den teilnehmenden Unternehmen über "talentefinder")

    Wo: Hochschule Heilbronn Bildungscampus

    Was erwartet dich?

    Lerne RSM Ebner Stolz am Messetag an der Hochschule Heilbronn persönlich kennen. Entdecke spannende Möglichkeiten für dein Praxissemester, finde interessante Werkstudentenstellen und erfahre alles über optimale Einstiegschancen für deinen Karrierestart.

     Oder bleib auf dem Laufenden und wirf einen Blick auf die Karriereseite von RSM Ebner Stolz.
    Meet Deloitte!

    Treffe Deloitte vor Ort!

    Bonding Dresden 2026

    Wann: 6. Mai 2026

    Wo? TU Dresden

    KIT-Karrieremesse

    Wann: 19. und 20. Mai 2026 von 12.00-17.00 Uhr

    Wo? Karlsruhe, Forum vor dem Audimax (Geb. 30.95), KIT Campus Süd

    Weitere Karriere-Events von Deloitte findest du hier.

    Meet Forvis Mazars!

    Auch 2026 hast du wieder genügend Gelegenheiten, Forvis Mazars persönlich kennenzulernen und einen Blick hinter die Kulissen zu bekommen. Darum nutze deine Chance und...

    ...Triff Forvis Mazars auf der:

    meet@frankfurt-university Karrieremesse

    Wo? Frankfurt
    Wann? 27. – 28. Mai 2026, 10:00 - 16:00 Uhr 
    Meet KPMG!

    Open Mind Festival

    Wir starten in die nächste Runde des KPMG Open Mind Festival – mit einem besonderen Drive, geprägt vom Spirit der Fußball-WM. Denn echte Erfolge entstehen im Team. Im persönlichen Austausch mit unseren Teams erfährst Du, wie Zusammenarbeit, moderne Technologien wie KI und menschliche Expertise bei KPMG erfolgreich zusammenwirken.

    Verschiedene Areas bieten Dir exklusive Inhalte, Networking auf Augenhöhe und echtes Festival-Feeling mit entspannten Beats, erfrischenden Drinks und jeder Menge guter Vibes. Bring Deine Stärken aufs Spielfeld, vernetze Dich und erlebe echte Teamdynamik.

    Wann: 26. Juni 2026
    Wo: Berlin

    Schau gerne auch auf der Karriereseite von KPMG vorbei, um dich auf dem Laufenden über upcoming Events zu halten!

    Weibliche Role Models und ihre Karriere

    Sabine Scheunert, Vorsitzende der Geschäftsführung Zentraleuropa bei Dassault Systèmes

    Inspirierende Frauen berichten aus ihren Projekten und von ihren Arbeitgebern. In der Rubrik Female Leadership findest Du die ausführlichen Storys.

    FEMALE LEADERSHIP als E-Paper

    Meet Grant Thornton!

    Grant Thornton Recruiting Trend Tipps

    Spannende Karriere-Events von Grant Thornton findest du hier!

     

    © Copyright 2016 - 2023 by evoluzione GmbH

     Impressum/Datenschutz | Mediadaten | FAQ/Kontakt

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.