Mit Pathways zur Führungskraft bei Amazon

Jobs bei Amazon – auch und gerade für MBAs eine tolle Option! Das Führungskräfteentwicklungsprogramm „Pathways“ wurde dafür entwickelt, um Teilnehmenden alle Prozesse ihrer späteren Verantwortlichkeit näher zu bringen. Hands-On, pragmatisch: „Bei Amazon gibt es immer etwas zu tun“, erklärt uns Diego Pinto in seinem persönlichen Erfahrungsbericht.

Mein Name ist Diego Pinto; gebürtig komme ich aus Chile und habe dort an der Uni ein Diplom in Wirtschaftsingenieurwissenschaften, einen Bachelor in Biotechnologie und den IT-Master absolviert. Beruflich stieg ich in Chile und Mexiko in die Logistikbranche ein. Nach den ersten Berufsjahren zog es mich allerdings nach Deutschland, um an der TU Dresden noch einen MBA draufzusetzen. Stärkere Management-Skills und ein größeres berufliches Netzwerk – es gibt viele gute Gründe für einen MBA.

Das Amazon-Praktikum als Karrieresprungbrett

Noch während des Studiums begann ich ein Praktikum im Bereich Logistik bei Amazon. Dort habe ich dann vom Pathways-Programm erfahren. Da ich derzeit einen MBA absolvierte und bereits Berufserfahrung gesammelt hatte, bekam ich die Möglichkeit direkt in dieses Programm zu wechseln. Hier meine Erfahrungen:

Wir haben jede Woche eine neue Herausforderung erhalten. Es gab jedes Mal ein neues Projekt, das wir als Team von sechs MBAs bearbeitet haben. So hatte ich die Möglichkeit mein internationales Netzwerk zu vergrößern, da die Kollegen von verschiedenen Universitäten, wie etwa aus Barcelona, London, Berlin oder Paris kamen. Es gab insgesamt sechs Projekte, die wir jeweils am Montag erhalten haben und bis Freitag bearbeiten durften, um sie dann direkt vor einem Direktor zu präsentieren. In meinem Alltag konnte ich dabei viele wichtige Business-Entscheidungen beeinflussen und Erfahrungen im Bereich der Projekt-Durchführung gewinnen.

Ein Beispiel: Bei Amazon können Kunden jeden Tag rund um die Uhr bestellen. Da viel auch am Wochenende bestellt wird, summiert sich bis Montag einiges auf. Dann arbeiten auch die meisten Mitarbeitenden. Dennoch haben wir hier nach einer Verbesserung gesucht, um das Volumen besser unter der Woche zu balancieren. Hierzu mussten wir mit vielen Stakeholdern sprechen, Kennzahlen analysieren und Szenarien simulieren.

Da die Projekte sehr kurz waren, war es super hilfreich, vorher schon Berufserfahrung gesammelt zu haben und mit den Amazon-Expert:innen verschiedener Abteilungen aus allen Ländern zusammenarbeiten zu können. Es gab natürlich die Möglichkeit, die Experten direkt zu kontaktieren, aber es gab auch Office Hours, bei denen die Experten den Praktikanten während einer festen Zeit geholfen haben. In meinem Beispiel rief mich ein Kollege aus UK an und beantwortete mir ganz unkompliziert und super entgegenkommend meine Fragen zu den Logistikzentren. Ich selbst durfte auch reisen und habe z.B. ein Logistikzentrum bei Hamburg besucht, um Erfahrung in einem hochmodernen Betrieb sammeln zu können, in dem 1.900 Mitarbeitende arbeiten.


Hier gibt es weitere Beiträge von und mit Amazon auf high-potential.com und hier geht es weiter zur Amazon-Seite über Pathways!


Pathways: Es geht um Mitarbeitende und Prozesse

Doch was ist Pathways eigentlich? Kurz gesagt: Es ist ein fünf Jahre dauerndes Führungskräfteentwicklungsprogramm, also definitiv kein Traineeprogramm. Um dafür in Frage zu kommen, muss man nicht nur einen MBA, MSc oder PhD absolviert haben, sondern auch schon über mehrere Jahre Berufserfahrung verfügen. Im Gegensatz zu einem Traineeprogramm geht es nicht darum, das Unternehmen in der gesamten Breite kennenzulernen, sondern innerhalb eines Bereichs zur Führungskraft zu werden, die alle Prozesse innerhalb dieses Bereichs kennt. Der Fokus liegt hierbei darauf, auch in Zukunft die richtige Entscheidung in kürzester Zeit treffen zu können und Kenntnisse in der Mitarbeiterführung weiterzuentwickeln. Pathways ist also ein anspruchsvolles Programm – und innerhalb dieser fünf Jahre muss man verschiedene Karrierestufen mittels klassischer Beförderung erreichen.

Eingestiegen bin ich im Frühjahr 2021 und habe als erstes ein Training Im Rahmen der Einarbeitung bei der Amazon Academy absolviert. Danach ging es direkt los als Teamleiter eines Logistikgebäudes in der Frühschicht. Sinn und Zweck des Ganzen ist es, die Prozesse persönlich zu erleben, sie von Anfang an mit zu verbessern und vor allem zu verstehen, wie alles ineinandergreift. Bei Amazon wird Wert daraufgelegt, sehr effizient und effektiv zu arbeiten, sodass die Planung optimal sitzen muss. Treten Probleme auf, wollen wir diese entsprechend sofort lösen, nicht erst in einem Tag oder später. Man lernt außerdem direkt an Tag 1, dass man für die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Mitarbeitenden verantwortlich ist. Das heißt, stets ein offenes Ohr für Verbesserungen, Sorgen und Nöte zu haben und auch auf spontane Fragen von Mitarbeitenden einzugehen. Amazon hat das Ziel, der beste Arbeitgeber der Welt zu werden und natürlich kann man selbst dazu einen Beitrag leisten. Die nächste Beförderung machte mich zum Area Manager Inbound, meiner jetzigen Tätigkeit. Als „Inbound“ werden alle Tätigkeiten bezeichnet, die mit dem Wareneingang und der -einlagerung zu tun haben.

Die Aufgaben im Bereich Inbound

Konkret gehört zu meinen jetzigen Aufgaben beispielsweise, sicherzustellen, dass die LKWs für die Warenanlieferung pünktlich ankommen. Damit das klappt, übernehmen die Pathways-Teilnehmenden „Ownership“, das ist eines von Amazons Führungsprinzipien. Wer sich verantwortlich fühlt hat die richtige Einstellung, um etwas voranzubringen.

Bei Amazon habe ich eine sehr operative Arbeitsweise kennengelernt, meine Berufserfahrung davor lag eher auf der unternehmerischen Seite. Ich würde sagen, hier sind wir sehr Hands-On, beziehungsweise einfach umsetzungsorientiert. Da man im Pathways mehrere Stationen durchläuft, lernt man außerdem viele Standorte und die Mitarbeitenden dort kennen. Das finde ich persönlich sehr faszinierend. Jeder Tag ist ein neuer Tag mit neuen Herausforderungen und man kann jeden Tag neu anfangen. Aus meiner Sicht gilt: Pathways ist kein Sprint, sondern ein langfristiges Entwicklungsziel mit Herausforderungen und vielen interessanten Erfahrungen.

Wohin geht es für mich weiter? Bei mir kommen dieses Jahr Outbound- und Standortleiter-Aufgaben dazu – also Verantwortung für den Warenversand. Das ist beeindruckend, weil ich hier täglich für eine fünfstellige Anzahl an Paketen mit verantwortlich bin. Da ist ebenfalls echte Teamarbeit gefragt. Damit habe ich dann die volle Übersicht über alle Prozesse. Und dennoch gilt bei Amazon: Jeder Tag ist Day One. Darauf freue ich mich.


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