Berufseinstieg als Consultant im Bankensektor bei PwC

Yoga mit atemberaubendem Ausblick? Im PwC-Tower in Frankfurt ist einiges möglich …

„Sonnengruß“ aus der 50. Etage

Ana Valero Cabeza wollte schon immer international arbeiten. Deshalb studierte sie an drei Hochschulen Internationales Management. Heute arbeitet sie als Consultant bei der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC und berät Kunden aus ihrer Traumbranche – dem Bankensektor. Ihr Arbeitgeber bietet außerdem viele Benefits. Dazu gehören auch Yoga-Kurse in der obersten Etage des PwC-Towers mit traumhaftem Ausblick auf Frankfurt.

Frau Valero Cabeza, Sie beraten in er­ster Linie Banken. Woher kommt diese Vorliebe?
Die gesamte Bankenbranche finde ich einfach spannend. Europa und der ge­meinsame Finanzmarkt haben mich schon früh sehr interessiert und mein BWL-Studium hat mich in dieser Affinität be­­stärkt. Mit der Unternehmensberatung kam ich dann während meines Masterstudiums an der Frankfurt School of Finance & Management in Kontakt. Ich habe dort berufsbegleitend studiert und zeitgleich in einer kleinen Unternehmensberatung, die auch Banken betreut, gearbeitet.

Wie kamen Sie daraufhin mit PwC in Berührung?
Tatsächlich bin ich bei einer Karrieremesse an der Frankfurt School auf das Beratungsunternehmen aufmerksam geworden. Ich hatte mich bereits für die Beratung als Einstiegsbranche entschieden und war auf der Suche nach dem passenden Arbeitgeber, der mein BWL-Wissen mit dem Fachbereich IT verknüpft. Außerdem habe ich ja international studiert und wollte auch gerne auf europäischer Ebene arbeiten. PwC ist natürlich sehr bekannt, weltweit hervorragend ver­netzt und hat sehr viele Banken als Kun­den – somit genau das Richtige für mich. Ich hatte dann die Möglichkeit, an ein­em Absolvententag bei PwC teilzu­­nehmen. Dabei konnte ich das Office in Frankfurt sowie andere Absolventen und Mitarbeiter persönlich kennenlernen.

Danach sind Sie direkt eingestiegen?
Richtig, nach meinem Studium ging es direkt in eine Onboarding-Week – das war sehr spannend. Innerhalb dieser Woche wurden wir mit Kollegen von an­deren Abteilungen aus der Wirtschaftsprüfung, der Steuer- und der Strategieberatung zusammengebracht. Ich glaube, insgesamt haben knapp 150 Mitarbeiter an dieser Veranstaltung teilgenommen, echt beeindruckend. Wir ha­ben Einblick in das Riesenunternehmen PwC bekommen, welche Programme be­nutzt werden und Case Studies ge­löst. So konnten wir uns von Anfang an ein Netzwerk innerhalb PwCs aufbauen.

Sind Sie aus heutiger Sicht mit Ihrer Entscheidung zufrieden?
Absolut! Ich hatte glücklicherweise schon Bekannte bei PwC, die mir einen guten Einblick in den Arbeitsalltag ge­ben konnten. Entscheidend war allerdings das Gesamtpaket. PwC bietet seinen Mitarbeitern sehr viele Benefits. Die Kollegen und ich können beispielsweise ein breites Sportprogramm nutzen – die Yoga-Kurse finden im 50. Stockwerk des PwC-Towers statt, da hat man einen atemberaubend schönen Ausblick auf Frankfurt, während man trainiert. Außerdem können wir räum­lich relativ flexibel arbeiten, unter an­­derem dank Home-Office oder FlexWork.

Was genau bedeutet denn räumliche Flexibilität und FlexWork bei PwC?
Es mag überraschend klingen, ist aber sehr pragmatisch organisiert: Wir können nach Absprache mit unseren Teams so­wohl in einem Office in Frankfurt als auch in Berlin oder jedem anderen PwC-Office in Deutschland arbeiten. Plane ich etwa privat ein verlängertes Wochenende in  Berlin, könnte ich vor oder nach dem Wochenende auch vom Berliner Offi­ce aus arbeiten und privat noch die Abende in Berlin nutzen. Diese räumliche Freiheit finde ich toll.

Mit welchem Thema beschäftigen Sie sich aktuell?
Seit Mitte Januar unterstütze ich bei ei­nem Projekt, bei dem es um regulato-rische Beratung geht. Die Europäische Bankenaufsicht (EBA) erlässt immer wieder Anforderungen an die Branche, die Banken umsetzen müssen. Zum Beispiel – noch als Konsequenz der Finanzkrise – dass diese eine strenger kontrollierte Eigenkapitalquote melden müssen. So soll sichergestellt werden, dass eine ausreichende Bankliquidität gegeben ist. Da­mit das Projekt gut läuft, besteht ein enger Kontakt zu der Projektleitung und der Abteilungsdirektion bei der Bank. Insgesamt übernehmen wir aber nicht nur die fachliche Beratung, sondern auch die Umsetzung, also beispielsweise die Entwicklung eines Tools, das die Banken befähigt ihre jeweilige Liquidität an die EBA zu übermitteln. Ich hatte von Tag eins an viel Verantwortung und wurde bei PwC von Anfang an als vollwertiges Team-Mitglied akzeptiert, das finde ich echt super.

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Das Experience Center: Hier werden IT-Lösungen auf ihre Praxistauglichkeit hin geprüft.

Wenn Sie, beziehungsweise PwC, auch die digitale Umsetzung des Projektes übernehmen – hatten Sie schon im Studium viel IT auf dem Kursplan?
Nein, hier habe ich einen Quereinstieg hingelegt. Ich arbeite derzeit beispielsweise mit einer SQL-Datenbank. SQL ist eine Programmiersprache, mit der man Informationen aus einer Datenbank abrufen kann – sie ist aber weder schwierig noch abstrakt. Im Gegenteil, es macht sogar Spaß, denn wenn man das Schema erst mal versteht, geht es ruckzuck. Um IT-Lösungen zu konzipieren  nutzen wir darüber hinaus unser Experience Center, das sich über die gesamte 34. Etage des PwC-Towers in Frankfurt erstreckt.

Der Finanzmarkt betrifft aber nicht nur Deutschland, sondern ist gerade hinsichtlich der EBA europäisch geprägt. Spiegelt sich das in Ihrer Arbeit wider?
Auf jeden Fall! Wir arbeiten verstärkt mit unseren EU-Standorten zusammen und be­treuen auch länderübergreifende Projekte – so lernen wir noch mehr Kollegen aus anderen Ländern kennen, eine echt spannende Sache. Und wegen genau sol­cher Projekte bin ich ja auch bei PwC eingestiegen.

Arbeiten eigentlich mehr Männer oder mehr Frauen in der Beratung bei PwC?
Der Frauenanteil in der Beratung ist relativ hoch, wirklich ungewöhnlich für die Be­ratungsbranche. PwC organisiert übrigens auch ge­zielt Events für Frauen. Zu­letzt trafen sich die weib­lichen Vertreter der Technologieabteilungen bei der Veran­staltung „Wom­­­en in Technology“ – das war interessant, und echt prak­tisch, um mein internes Netzwerk aus­zubauen.

Mal eine klassische Frage aus dem Vorstellungsgespräch: Wo sehen Sie sich in einigen Jahren?
Beruflich möchte ich mich innerhalb von PwC weiterentwickeln und zum Manager mit Personalverantwortung aufsteigen. Ab­hängig vom Entwicklungspotenzial, das Vorgesetzte in einem sehen, gibt es Schulungen, die diese Karriereschritte un­terstützen. Außerdem habe ich einen Mitarbeiterverantwortlichen, der mein An­­sprechpartner für Projekte und mehr ist. Dazu kommt ein sogenannter People Manager, der uns als Mentor begleitet – nicht zuletzt treffen wir uns monatlich und besprechen Bewertungen von Chefs und Managern.

Zum Abschluss bitte ein kleines Fazit: Sind Ihre Erwartungen an PwC als Arbeitgeber erfüllt worden?
Ich würde sagen, sie sind definitiv übertroffen worden! Allerdings wäre ich vor einigen Jahren sehr überrascht gewesen, wenn mir jemand prophezeit hätte, dass ich einmal so ein „Nerd“ werden würde. (lacht)


Consultant im Bankensektor, PwC Arbeitgeber, PwC Consultant, PwC high potentialAna Valero Cabeza, 26, kommt ursprünglich aus Spanien und absolvierte ein doppeltes Bachelorstudium in Internationalem Management an der ESB Reutlingen und der Universidad Pontificia Comillas in Madrid. Ihren Master absolvierte sie im An­schluss berufsbegleitend an der Frankfurt School of Finance & Management. Seit 2017 arbeitet sie als Consultant bei PwC.

 


Stand: Frühjahr 2018

 

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