Das Beste aus zwei Welten

prüfungsnahe Beratung

Nach einer Ausbildung zur Fotografin absolvierte Monique Stahlberg einen Doppelabschluss in BWL (Bachelor) und einen Master in Accounting & Controlling, bevor sie 2015 den Weg in die prüfungsnahe Beratung bei Deloitte fand. Seitdem nutzt sie die Rahmenbedingungen der Abteilung Accounting & Reporting Advisory Services, um sich nun mehr als Managerin in die projekt- und fachbezogenen Tätigkeiten des stetig wachsenden und vielseitigen Bereichs einzubringen.

Frau Stahlberg, Sie haben nicht nur einen internationalen Doppelabschluss und einen Master mit Fokus Accounting absolviert, sondern auch einen nicht unbedingt geradlinigen Lebenslauf. Warum haben Sie persönlich sich für die prüfungsnahe Beratung entschieden?
Mit einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wie Deloitte wird häufig lediglich das klassische Audit- und das Consulting-Geschäft in Zusammenhang ge­bracht. Auch ich hatte während meines Studiums ein ähnliches Bild. Erst im Rahmen einer Fallstudie wurde ich auf die prüfungsnahe Beratung im Bereich Assurance und das damit verbundene vielfältige Tätigkeitsspektrum aufmerksam.

Ein mehrmonatiges Praktikum in diesem Be­reich hat dann mein ursprüngliches Interesse in eine Begeisterung verwandelt, die auch heute noch, nach nunmehr vier Jahren in der Abteilung Accounting & Reporting Advisory Services, anhält. Woran das liegt? Im We­sentlichen an dem abwechslungsreichen Projektgeschäft, das uns, gemeinsam mit unseren Mandanten, immer wieder vor neue Herausforderungen stellt.

Um welche Tätigkeiten und welche Mandanten handelt es sich dabei?
Unser Kerngeschäft umfasst sämtliche Be­ratungsleistungen rund um die Erstellung der Finanzberichterstattung nach HGB, IFRS sowie US GAAP. Beispiele hierfür sind unter anderem die Durchführung von IFRS Umstellungen (Conversions), die Lösung komplexer Bilanzierungsfragen und die Vorbereitung des Rechnungswesens auf einen Börsengang (IPO). Unsere Mandanten sind dabei, ne­ben kapitalmarktorientierten international operierenden Unternehmen unterschiedlichster Branchen, auch mittelständische Gesellschaften mit IFRS Berichtspflichten.

Welche Entwicklungschancen bieten sich aktuell im Bereich der prüfungsnahen Beratung bei Deloitte?
Deloitte bietet aufgrund des starken an­haltenden Wachstums und der Fokussierung auf den Ausbau unserer Services im Bereich Assurance aktuell besondere Ent­wicklungschancen für Berufseinsteiger. Ob als Teil eines größeren Projektteams, in dem man von den Erfahrungen der Kollegen profitiert, oder im Rahmen eines kleineren Projektes, in dem man früh­zeitig Verantwortung für Teilbereiche übernimmt – es bieten sich zahlreiche Mög­lichkeiten für den individuellen be­ruflichen Werdegang.


Du planst deinen Einstieg ins Berufsleben? Deloitte bietet die viele Karriere-Möglichkeiten.


Persönlichkeiten wie Tijen Onaran en­gagieren sich unter anderem für die Vernetzung und Sichtbarkeit von Frauen und raten dazu, sich aktiv einen Men­tor zu suchen und zusätzlich Re­verse Mentoring zu betreiben. Wie verhält sich das bei Ihnen?
Während meiner beruflichen Laufbahn bei Deloitte wurde ich sowohl von weiblichen als auch von männlichen Kollegen unterstützt und gefördert. Bis heute stehen mir einzelne dieser Personen in Be­zug auf meine persönliche Entwicklung beratend zur Seite. Die wertvolle Erfahrung des Mentoring möchte ich gerne an unsere Berufseinsteiger weitergeben. Da­her ist es mir besonders wichtig, eine Kultur der offenen Kommunikation zu schaffen, wozu natürlich auch regelmäßiges Feedback zählt.

Darüber hinaus kann ich jedem nur empfehlen, sich frühzeitig ein Netzwerk aufzubauen – ganz unabhängig vom Ge­schlecht. Mit unserer globalen Diversity-Strategie ALL IN setzen wir ein prinzipielles Zeichen für Vielfalt und Integration und fördern so­mit gleiche Arbeitsbedingungen und Karrierechancen für alle Mitarbeiter, un­abhängig von Ge­schlecht oder Herkunft. Dazu zählen n­atür­lich auch unterschiedliche Initiativen zur Förderung von weiblichen Talenten in Führungspositionen.

Gibt es Ihrer Meinung nach ein Vorurteil, mit dem sich die prüfungsnahe Beratung seitens der Studierenden be­sonders konfrontiert sieht?
Ein Vorurteil ist sicherlich die intensive Reisetätigkeit sowie die damit einhergehende erhöhte Arbeitsbelastung. Natürlich kommt es insbesondere im Projektge­schäft unserer Abteilung zu Einsätzen außerhalb der Heimatniederlassung und zu Hochphasen, in denen die fristgerechte Lieferung unserer Leistungen an den Mandanten sichergestellt werden muss.
Durch unser deutschlandweites Netz an Standorten können wir die individuelle Reisezeit in den meisten Fällen jedoch auf ein notwendiges Minimum reduzieren. So stellen längere Arbeitseinsätze außerhalb des Wohnortes nicht den Re­gelfall dar. Zudem befinden sich die spannendsten Pro­­jekte nicht immer vor der eigenen Haustür.

Monique Stahlberg ist Managerin in der Abteilung Accounting & Reporting Advisory Services von Deloitte.

Inwiefern wird sich die Wirtschaftsprüfung, beziehungsweise die prüfungsnahe Beratung in den nächsten 10 Jahren verändern?
Die digitale Transformation stellt mit Abstand eine der größten Herausforderungen der Unternehmen und somit auch unseres Geschäftsbereichs Audit & Assurance dar. Der vergangenheits- und zahlenorientierte Ansatz dient nach wie vor als Basis unserer Dienstleistung, jedoch erwarten unsere Mandanten zu­neh­­mend einen zukunftsorientierten ganzheitlichen Ansatz, der einen erkennbaren Mehrwert für das Unternehmen bietet. Dies kann von der individuellen Beratung in Bezug auf die Optimierung von Prozessen bis hin zur Identifizierung von möglichen Implikationen für die strategische Ausrichtung reichen.

Darüber hinaus sehen sich unsere Mandanten mit der Herausforderung konfrontiert, die bestehenden komplexen Rech­nungslegungsregelungen auf ihre neuen digitalen Geschäftsmodelle anzuwenden. In diesem Zusammenhang bieten wir als Sparringspartner die notwendige fachliche Expertise sowie langjährige Erfahrung im Bereich der prüfungsnahen Beratung.


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