Praktikanten bei KPMG berichten – Teil 2

Ein Praktikum gewährt einen ersten Einblick in ein Unternehmen und zeigt, ob man sich dort zukünftig wohlfühlen könnte. Bei KPMG schafft das Nachwuchsförderpro­gramm KPMGnext die Chance auch nach seinem Praktikum noch Kontakt zum Unterneh­men zu halten und so einen leichteren Berufseinstieg zu schaffen. Uns haben insgesamt 4 Praktikanten aus den unterschiedlichen Unternehmensbereichen berichtet, was die Arbeit dort spannend macht. Hier geht es zum ersten Teil. 

Praktikumsbericht KPMG; Praktikant Benedikt LoderBenedikt – TAX – Global Mobility Services (GMS)

Du hast ein Praktikum im Bereich Tax mit dem thematischen Schwerpunkt Global Mobility Services (GMS) absolviert. Was darf man sich darunter vorstellen?
Wie das Wort „Tax“ bereits verrät, habe ich mein Praktikum im Bereich der Steuerberatung absolviert. Speziell habe ich Erfahrungen in dem Teilbereich „Global Mobility Services“ (oder kurz: GMS) sammeln können. GMS unterstützt Unternehmen bei grenzüberschreitenden Mitarbeiterbewegungen jeglicher Art. Das umfassende Beratungsspektrum deckt neben der steuerlichen Beratung bezogen auf mögliche Doppelbesteuerungsabkommen, auch Fragen der Sozialversicherung, des Arbeitsrechts sowie HR im Allgemeinen ab. Durch den Einsatz von maßgeschneiderten Beratungs- und IT-Lösungen helfen wir den Mandant:innen, diesen komplexen Aufgabenbereich zu bewältigen.

Was genau hast Du während des Praktikums gemacht und welchen Einblick in die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen hast Du gewonnen? Welche Tätigkeiten genau machen die Arbeit im Bereich Tax – GMS aus?
Zum einen ist die steuerliche fachliche Bearbeitung gemäß der aktuellen Gesetzgebung und gültigen Doppelbesteuerungsabkommen sehr wichtig. Zum anderen war der persönliche Kontakt zu Finanzverwaltungen und Mandant:innen ebenfalls von hoher Bedeutung. Es ging los mit der Prüfung von klassischen Einkommensteuerbescheiden bis hin zur Erstellung komplexer Steuererklärungen im Bereich Private Equity mit Auslandsbezug. Aber auch der persönliche Kontakt zu den Verwaltungsorganen und/oder Steuerpflichtigen gehörte zu den Kernaufgaben. Sehr interessant fand ich das methodische Arbeiten unter Berücksichtigung der schnell wechselnden, umfangreichen Gesetzgebung verschiedener Länder. Aber auch die Einstellung der Kolleg:innen, immer mit einem hochprofessionellen Fokus auf die individuellen Anliegen der Mandantinnen und Mandanten einzugehen, beeindruckte mich sehr. Unabhängig von den Rahmenbedingungen der Auftraggeber:innen, seien es der Stand der IT oder die Zeitzone – das Team hatte immer eine erstklassige Lösung parat. Außerdem war es interessant zu erfahren, wie die einzelnen Karrieren der Mitarbeiter:innen bei KPMG begonnen haben. Manchmal eben auch über das Praktikum.

Was für ein Typ muss man deiner Meinung nach sein, um im Bereich Tax-GMS gerne und erfolgreich zu arbeiten?
Steuerliche Vorkenntnisse sind mit Sicherheit von Vorteil, jedoch können solche Skills auch im Rahmen des Praktikums erlernt werden. Und da kommen wir schon auf den aus meiner Sicht wichtigeren Punkt: Lernbereitschaft und Aufgeschlossenheit. Je interessierter und wissbegieriger man ist, desto mehr kann man aus dem Praktikum machen und für die Zukunft mitnehmen. Wenn dann noch etwas Teamfähigkeit, Spaß an der Kommunikation und Empathie dazukommt, kann eigentlich nichts mehr schief gehen.


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Jeannine – Value Chain Transformation, Human Resources Transformation, Consulting

Praktikumsbericht KPMG, Praktikantin Jeannine Welker

Du hast ein Praktikum im Bereich Consulting mit dem thematischen Schwerpunkt Value Chain & Human Resources Transformation absolviert. Was darf man sich darunter vorstellen?
In dem Bereich Value Chain Transformation beraten wir Kund:innen zu allen Themenbereichen entlang der Wertschöpfungskette. Darunter fallen beispielsweise Fragestellungen wie:

  • „Wie können Versorgungsunterbrechungen reduziert und die Effizienz und Effektivität der Prozesse gesteigert werden?“ Das ist besonders in einer globalen Pandemie-Situation ein hochaktuelles Thema.
  • „Wie können im Einkauf nachhaltige Einsparungen realisiert und Prozesse professionalisiert werden, um weiterhin wettbewerbsfähig am Markt agieren zu können?“

Bei Human Resources Transformation (HRT) begleiten wir Organisationen und deren Mitarbeitende im Rahmen von großen Transformationen, zum Beispiel bei der Einführung neuer HR-Management Systeme, Konzepten zur Qualifizierung von Mitarbeitenden oder dem Talent Management.

Was genau hast du während des Praktikums gemacht und welchen Einblick in die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen hast du gewonnen?
Das Spannende an diesem Bereich ist aus meiner Sicht, dass man sich mit Fragestellungen beschäftigt, die auch einen selbst betreffen könnten. Zum Beispiel: Wie soll meine Arbeit und die Zusammenarbeit mit Kolleg:innen gestaltet sein – kann man remote arbeiten, welche Möglichkeiten zum Home Office werden den Mitarbeitenden eingeräumt und welche Arbeitszeitmodelle angeboten? Was wäre für mich als Arbeitnehmer:in wichtig, wenn ich in einen Change-Prozess involviert wäre? Wie oft und über welche Kanäle möchte ich informiert werden und über welche Formate möchte ich selbst Inputs und Feedback geben können?
Die Themenpalette, die wir dabei beachten müssen, reicht vom Einbeziehen von psychologischen Phänomenen – etwa, dass Widerstand bei Neuerungen „normal“ und Teil des Prozesses ist – bis hin zu Kommunikations- und Strukturierungsthemen, beispielsweise mit welchen Kommunikationstools die Mitarbeitenden am besten angesprochen und informiert werden.
Des Weiteren unterstützte ich unter anderem beim Konzipieren von Führungskräfteschulungen, Teamschulungen und einer Train-the-Trainer Ausbildung. Darüber hinaus erarbeiteten und entwickelten wir ein agiles Vorgehen zur Weiterentwicklung der Organisationskultur. Die Aufgaben sind also sehr vielfältig und abwechslungsreich.

Generell herrscht ein sehr wertschätzender Umgang miteinander. Ich hatte die Möglichkeit, durch mein sechsmonatiges Praktikum verschiedene Projektabschnitte, unter anderem die genaue Auftragsklärung mit der/m Kund:in, das Aufsetzen von Konzepten und deren Umsetzung kennenzulernen. Bei den regelmäßigen Austauschrunden im Team wurde ich als vollwertiges Mitglied mit einbezogen und konnte eigene Ideen und Vorschläge einbringen. Unser Team bestand aus Mitarbeitenden mit ganz unterschiedlichen Studienabschlüssen. Es gab Kolleg:innen, die wie ich Psychologie studiert haben, aber auch BWL-Backgrounds, Informatiker:innen, Personen mit einem Business & Management, Business & Administration oder Medien- und Kommunikationswissenschaftlichen Hintergrund. Besonders spannend daran war, die Herangehensweisen aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennenzulernen und selbst immer wieder die Perspektive zu wechseln. Dadurch wurde auch die eigene Reflexionsfähigkeit ausgebaut und die Sensibilität für Anliegen anderer gestärkt.

Was für ein Typ muss man Deiner Meinung nach sein, um im Consulting – Value Chain & Human Resources Transformation gerne und erfolgreich zu arbeiten?
Als neugieriger und offener Typ-Mensch bekommt man wirklich viele Möglichkeiten, von und mit den Kolleg:innen zu lernen und sich selbst auszuprobieren. Gleichzeitig hilft es, wenn man gut kommunizieren kann und empathisch ist, um die Kund:innen während des Veränderungsprozesses immer wieder abzuholen. Strukturiertes Arbeiten mit einer Hands-On-Mentalität ist sowohl für einen selbst, aber auch für das Team enorm wertvoll!


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